In Anbetracht der fallenden Marktzinsen begeben sich zunehmend mehr Privatanleger auf die Suche nach neuen Anlagefeldern. Hierbei sind viele Personen auf Edelmetalle gestoßen – besonders Gold hat es zahlreichen Anlegern angetan. In Anbetracht der Preisentwicklung, die das Edelmetall in den vergangenen Jahren erlebt hat, ist dies keine Überraschung.

Dennoch haben wir bereits vor Monaten damit begonnen, vor unüberlegten Käufen zu warnen. Schließlich hatte der Goldpreis bereits deutlich angezogen und wir hielten es für fraglich, ob weitere Gewinne noch erzielbar sind. Außerdem besteht das Risiko, dass eine deutliche Kurskorrektor eintritt und somit Verluste entstehen.

Genauso ist es in den vergangenen Wochen gekommen. Schon seit Beginn des Jahres hat der Goldpreis fortlaufend nachgelassen. Doch in den letzten Wochen kam es richtig dick: Die Notierungen für Gold sind spürbar gefallen, mittlerweile ist der Preis des beliebten Edelmetalls unter die Marke von 1.300 US-Dollar gefallen.

Die neue Situation wird von Experten ganz unterschiedlich bewertet. Einige sind davon überzeugt, dass sich nun eine erstklassige Gelegenheit bietet, um Gold günstig nachzukaufen – und andere rechnen wiederum damit, dass der Goldpreis noch weiter sinkt. Infolge sollten sich Interessenten gut überlegen, ob sie wirklich in das Edelmetall investieren möchten.

Ein Investment ist in erster Linie dann interessant, wenn es um die Schaffung finanzieller Sicherheit geht bzw. Notreserven angelegt werden sollen. Dann ist es auch nicht ganz so schlimm, wenn der Goldpreis weiter sinken sollte. Im Falle eines Euro-Crashs wäre das Gold äußerst hilfreich. Größere Investments, die über einen Notgroschen hinausreichen, sollten jedoch gut überlegt sein. Zunehmend mehr Großanleger bauen ihre Goldpositionen ab. Es wäre denkbar, dass der Goldpreis noch weiter fällt und dadurch große Verluste entstehen – und gerade bei Gold kann das Aussitzen solcher Verluste viele Jahrzehnte andauern.

 

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