Das Thema Altersvorsorge gilt als äußerst unbeliebt. Die Mehrheit der Bevölkerung ist bestens informiert und sich gut über die Probleme im Klaren. Dennoch fällt es den meisten Personen ungemein schwer, selbst etwas zu unternehmen. Ein Verständnis hinsichtlich der privaten Altersvorsorge ist zwar vorhanden, allerdings wird der verfügbare Teil des Einkommens lieber für andere Dinge ausgegeben.

Meist sagen sich die Menschen, dass sie noch ein paar Jahre warten möchten. Doch genau dies geschieht immer wieder, bis der Eintritt in das Rentenalter kurz bevorsteht und viele es dann mit der Angst bekommen. Der Zeitpunkt, ab dem sich das Einkommen deutlich verringert und der Lebensstandard womöglich nicht mehr gehalten werden kann, nähert sich dann mit einem großen Tempo.

Damit es nicht soweit kommt, sollte mit der privaten Vorsorge so früh wie möglich begonnen werden. Je früher der Einstieg beginnt, desto niedriger ist auch die monatliche Belastung. Außerdem ist es möglich, zumindest teilweise auf Anlagen mit einem etwas höheren Risiko zu setzen, um somit die Renditechancen zu erhöhen.

Andererseits ist es für die private Altersvorsorge niemals zu spät. Selbst wenn der Rentenbeginn bereits in einigen Jahren ansteht, ist es immer noch möglich, etwas zu unternehmen. Sogar große Dinge lassen sich bewegen, sofern sie richtig angegangen werden. Dann ist es wichtig, größere Beträge in die Hand zu nehmen, damit am Ende eine Zusatzrente fließt, die sich finanziell bemerkbar macht.

Wir möchten an dieser Stelle anmerken, dass es bei einem späten Beginn mit der privaten Altersvorsorge empfehlenswert sein kann, nicht ausschließlich auf typische Riester-Lösungen zu setzen. In Abhängigkeit von der persönlichen finanziellen Situation kann es ebenso ratsam sein, direkte Rücklagen zu bilden, um somit für Notfälle abgesichert zu sein.


 

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