Deutschen Sparern fällt es besonders schwer, sich an der Börse zu engagieren. Anders als beispielsweise in Großbritannien oder den USA war diese Form des Investments nie sehr verbreitet – zumindest nicht beim Großteil der Bevölkerung. Stattdessen wurden vorrangig auf konservative Anlageformen gesetzt, wie beispielsweise das Sparbuch.

Allerdings können die gegenwärtigen Marktzinsen nicht überzeugen, was vor allem diejenigen ärgert, die auf die private Altersvorsorge setzen und daher langfristig sparen. Sie haben es besonders schwer, da ihre Ersparnisse keine guten Renditen erwirtschaften. Selbst gute Rentenversicherungen können diesbezüglich kaum überzeugen, die niedrigen Marktzinsen verderben die Freude am Sparen.

Die Versicherer sehen die Zukunft der langfristigen Geldanlage daher im Bereich der fondsgebundenen Lösungen. Derartige Renten- und Lebensversicherungen bieten ganz andere Renditemöglichkeiten und dürften daher in naher Zukunft vermehrt angeboten werden. Ob diese Produkte von den Verbrauchern angenommen werden, bleibt jedoch abzuwarten.

Verbraucher müssen lernen, die Renditemöglichkeiten zu nutzen und richtig einzuschätzen. Natürlich existieren Risiken, allerdings lassen sich diese minimieren. Gerade wenn nicht mit einmaligen Anlagebeträgen gearbeitet wird, sondern fortlaufend kleinere Beträge eingezahlt werden, lässt sich der so genannte Cost-Average Effekt nutzen, welcher das Anlagerisiko maßgeblich minimiert.

Die größten Veränderungen müssen allerdings direkt von den Versicherern kommen. Im Bereich der fondsgebundenen Versicherungen ist die Auswahl nicht unbedingt groß und etliche Fonds werden nur in Verbindung mit hohen Ausgabeaufschlägen angeboten. Derartige Produkte sind nicht immer kundenfreundlich, weshalb eine gezielte Auswahl umso wichtiger ist. Wenn Sie Fragen zu diesem Thema haben und nach leistungsstarken Vorsorgelösungen in Verbindung mit Investmentfonds suchen, helfen wir Ihnen gerne weiter.


 

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