In Deutschland ist es richtig kalt geworden und in Spanien gerade die Immobilienpreise erneut unter Druck. Bei diesen Umständen überrascht es nicht, dass viele Deutsche darüber nachdenken, sich den Traum von der Finca in Spanien zu verwirklichen.

Ganz nüchtern betrachtet kann solch ein Immobilienkauf tatsächlich zu empfehlen sein. Wer schon häufig in Spanien gewesen ist und sich ernsthaft vorstellen kann, dort dauerhaft oder zumindest zeitweise zu wohnen, liegt mit einem Kauf womöglich richtig. Die niedrigen Preise sprechen zumindest dafür.

Allerdings sollte eine Kaufentscheidung nicht übereilt getroffen werden. Trotz des Zusammenwachens der EU darf man die Komplexität eines Immobilienkaufs im Ausland nicht unterschätzen. Zumal auch die Abläufe beim Immobilienkauf anders sind. Schon so mancher Käufer hat sich im Nachhinein geärgert, weil Kosten auf ihn zugekommen sind, mit denen er ursprünglich nicht gerechnet hat.

Die Nebenkosten, die ein Immobilienerwerb in Spanien nach sich zieht, sind in der Tat nicht zu unterschätzen. Im Vergleich zu einem Kauf in Deutschland fallen deutlich höhere Kosten an, die vor allem auf Steuern zurückzuführen sind. Dementsprechend dürfen die Nebenkosten auf gar keinen Fall ausgeblendet werden.

Selbiges gilt auch für die Unterhaltskosten. In Spanien zahlen Grundeigentümer teilweise höhere Steuern als in Deutschland. Wie hoch die Steuern bemessen sind, hängt sowohl von der Art der Immobilie als auch von der Lage ab. Gerade hier sollte man sich genau erkundigen, damit am Ende keine böse Überraschung auftritt.

Letztlich soll dieser Beitrag nur ein Warnhinweis sein. Immerhin geht es beim Immobilienerwerb um richtig viel Geld. Fehlentscheidungen können teuer werden, zumal es sich bei der aktuellen Marktlage auch nicht so leicht gestaltet, Objekte rasch wieder abzustoßen.


 

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