Photovoltaikanlagen stehen bei Bauherren seit einigen Jahren hoch im Kurs: Es gibt zunehmend mehr Bauherren, die von Beginn an auf die Photovoltaikanlage setzen, um ihr Eigenheim aus ökologischer Sichtweise modern zu errichten. Des Weiteren gelten die Anlagen bei Kapitalanlegern als äußerst gefragt, was nicht zuletzt an den immens hohen Renditen liegt, die mit Solaranlagen erzielt werden können. Grund ist die hohe Einspeisevergütung, die in der Politik schon seit längerer Zeit umstritten ist.

Allerdings soll sich die Einspeisevergütung ändern. Für neu errichtete Anlagen sollen schon bald niedrigere Vergütungen gezahlt werden. Die Solarbranche fürchtet diesen Schritt, weil der Absatz ihrer Solarpanels drastisch zurückgehen könnte. Bundesumweltminister Norbert Röttgen hat angekündigt, die Vergütungssätze für Photovoltaikanlagen um 15 Prozent kürzen zu wollen.

Diese Ankündigung könnte auch so manchen Bauherrn und Investor ins Grübeln bringen, schließlich bedeutet dies, dass es schon bald nicht mehr so viel zu holen gibt bzw. die Renditen der Anlagen sinken. Dennoch bleiben Solaranlagen aus Sicht vieler Experten weiterhin attraktiv. Wie die „Financial Times Deutschland“ berichtet, ist die Kürzung des Vergütungssatzes um 15 Prozent nicht sonderlich hoch bemessen. In Anbetracht der Tatsache, dass die Preise für Solaranlagen immer noch am Fallen sind, macht sich die Kürzung gar nicht so sehr bemerkbar. Aufgrund der sinkenden Preise bei der Solartechnik kann die Kürzung der Einspeisevergütung zumindest teilweise kompensiert werden. Außerdem liegt die erzielbare Rendite immer noch auf überdurchschnittlich hohem Niveau, weshalb genügend Punkte dafür sprechen, auch weiterhin auf Photovoltaikanlagen zu setzen. Folglich sollte man sich als Interessent nicht abschrecken lassen, sondern stattdessen präzise nachrechnen, um klar entscheiden zu können.


 

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