Sparer haben derzeit nicht viel zu Lachen. Die niedrigen Marktzinsen machen es schwer, die Ersparnisse abzusichern. Die Inflation ist zu einer echten Bedrohung geworden: Wer im Bereich der Zinsanlagen keine Angebote vergleicht, erzielt keine ausreichende Verzinsung. Infolge begeben sich zunehmend mehr Sparer auf die Suche nach neuen bzw. anderen Anlageformen.

Ein sehr interessanter Bereich, der hierbei leider nur allzu oft übersehen wird, ist die private Altersvorsorge. Besonders die private Rentenversicherung ist ungemein interessant. Sie gestattet es nämlich, die Riester-Förderung in Anspruch zu nehmen und somit der Inflation zu trotzen. Zumal gleichzeitig noch eine Verzinsung erzielt wird. Die Kombination aus Zins und Förderung ist ideal, den sie bietet guten Schutz vor der Inflation.

Wichtig ist jedoch die Gestaltung entsprechender Verträge. Im Wesentlichen gilt es das ideale Verhältnis zwischen Sparbetrag und Förderung zu finden. Gut ist es zum Beispiel, genau den Betrag einzuzahlen, der einem als Sparer die maximale Riester-Förderung verspricht. Mehr sollte man jedoch nicht einzahlen: Wird ein höherer Sparbetrag festgesetzt, verringert sich die Rendite-Wirkung der staatlichen Förderung.

Außerdem ist die Wahl des Anbieters ein ungemein wichtiges Thema. Es lohnt sich, die privaten Rentenversicherungen der einzelnen Anbieter genau unter die Lupe zu nehmen. Wer sich hierbei unsicher fühlt, nimmt besser die Beratung durch einen Experten in Anspruch. Schließlich geht es um eine wichtige finanzielle Entscheidung.

Riester-Sparer sollten sich der Tatsache bewusst sein, dass sie auf die Ersparnisse nicht mehr zugreifen können. Das Kapital wird letztlich gespart, damit später eine private Zusatzrente fließt. Dies muss aber nicht zwingend ein Nachteil sein. In Zeiten, in denen die gesetzliche Rentenversicherung immer mehr Zweifel aufwirft, ist eine private Zusatzrente immer von Vorteil.


 

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