Eine Studie der R+V Versicherungen rund um die „Ängste der Deutschen“ hat erstaunliche Informationen an das Tageslicht gebraucht. Die aktuelle Studie legt offen, dass sich die Deutschen vergleichsweise wenig sorgen und beispielsweise trotz Krise in der Ukraine zuversichtlich sind. Allerdings wurden auch einige Punkte ausfindig gemacht, die nicht auf die leichte Schulter zu nehmen sind. Zunehmend mehr Deutsche machen sich vor allem dahingehend Sorgen, dass die Kosten der Lebenshaltung im Alter steigen.

Dies überrascht nicht, schließlich gibt es zunehmend mehr Euro-Kritiker, der Erfolg der AfD ist eine klare Bestätigung. Zumal auch die EZB kein gutes Signal geliefert hat: Mit der erneuten Absenkung des Leitzinses steigt die Angst vor einer hohen Inflation in Europa. Kein Wunder, dass viele Deutsche eine gewisse Angst vor ihrer finanziellen Zukunft haben.

Dennoch braucht niemand verunsichert sein, schließlich existieren Möglichkeiten der Absicherung. Wir möchten nachfolgend zwei ganz wesentliche Maßnahmen vorstellen, die zu einer Erhöhung der persönlichen Sicherheit beitragen.

Private Altersvorsorge

Wer sich auf den Staat verlässt und im Alter ausschließlich von der gesetzlichen Rentenversicherung leben möchte, geht in der Tat ein Risiko ein. Es ist schon jetzt absehbar, dass Abstriche nicht ausbleiben werden. Die Politik kann die Renten keinesfalls mit Parität zur Inflation anheben, die Renten werden daher im Lauf der Kaufkraft verlieren.

Umso wichtiger ist die private Vorsorge. Wer im Alter eine Zusatzrente bezieht, befindet sich in der Lage, seine Lebensqualität signifikant zu steigern und gleichzeitig das Risiko der Altersarmut erheblich zu verringern. Wichtig ist allerdings, dass mit der Vorsorge rechtzeitig begonnen wird.

Wohnen im Eigenheim

Eine weitere Maßnahme ist der Erwerb eines Eigenheims. Schließlich ziehen die Mieten deutlich schneller als die Renten an – zunehmend mehr Rentenempfängern fällt es schwerer, die monatliche Rente aufzuwenden. Wer im eigenen Zuhause lebt, ist diesem Risiko nicht ausgesetzt und hat ohnehin mehr von der Rente übrig.


 

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