Das Interesse an der privaten Krankenversicherung ist nach wie vor sehr groß. Sehr viele Privatpersonen spielen mit dem Gedanken, von der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) in die private Krankenversicherung (PKV) zu wechseln. Den meisten Interessenten geht es vorrangig darum, von einem niedrigen Versicherungsbeitrag zu profitieren und somit über ein größeres Nettoeinkommen zu verfügen. Aber auch die Möglichkeit, sich im Vergleich zur GKV besser abzusichern wird als Argument angeführt.

Wer von der GKV in die PKV wechseln möchte, hat es allerdings nicht leicht. Dies liegt vor allem an der großen Anzahl an PKV Tarifen, die zur Verfügung stehen. Das Spektrum an Tarifen ist immens groß, weshalb man die Suche in Ruhe angehen sollte. Es gilt die einzelnen Tarife genau unter die Lupe zu nehmen – nur so kann letztlich ein guter Anbieter ausgewählt werden.

Vor allem die Möglichkeit, eine Selbstbeteiligung zu vereinbaren und somit den Beitrag zusätzlich zu verringern, gilt als sehr gefragt. Viele Wechselkandidaten suchen mittlerweile gezielt nach PKV Tarifen, die eine Selbstbeteiligung ermöglichen. Oftmals ist diese prozentual an die Arztkosten gekoppelt: Je nach Tarif gilt es rund 5 bis 20 Prozent der Kosten selbst zu tragen – den restlichen Betrag übernimmt der Versicherer.

Für viele Interessenten kann die Vereinbarung einer Selbstbeteiligung eine gute Wahl darstellen. Allerdings muss berücksichtigt werden, dass die Selbstbeteiligung unter Umständen zu hohen Kosten führen kann – zumindest bei kostspieligen Behandlungen. So manch günstiger Tarif verfügt über keine Deckelung, weshalb beispielsweise bei Krankenhausaufenthalten hohe Zuzahlungen entstehen können. Versicherungsnehmer sollten deshalb unbedingt darauf achten, dass ihre PKV über eine begrenzte Selbstbeteiligung verfügt.


 

Diese Meldung weiterempfehlen

 Share  Share  Share  Share