Für Bauherren und Immobilienkäufer könnte es an den Zinsmärkten kaum besser laufen. Der Rückgang der Hypothekenzinsen, der gegen Ende Juli einsetzte, hält nach wie vor an. Seither haben die Zinssätze ordentlich nachgegeben, wodurch Immobiliendarlehen deutlich günstiger geworden sind. Wirft man einen Blick auf die DGZF-Pfandbriefkurve, die die Entwicklung der Zinssätze für Immobiliendarlehen gut widerspiegelt, so wird deutlich, dass das Rekordtief des vergangenen Jahres so gut wie erreicht ist.

Potentielle Darlehensnehmer scheinen daher gut damit beraten zu sein, die Gunst der Stunde zu nutzen. Es wäre natürlich denkbar, dass die Zinssätze noch tiefer fallen – allerdings könnten sie ebenso gut steigen. Allerdings sind die Zinssätze schon äußerst günstig, weshalb gegen eine Darlehensaufnahme nichts einzuwenden ist.

Übrigens können längst nicht nur angehende Eigenheimbesitzer von der aktuellen Zinssituation profitieren. Auch diejenigen, die bereits ein Darlehen zurückzahlen, können unter Umständen einen Nutzen aus der aktuellen Zinssituation ziehen. Dies gilt zumindest für diejenigen, die eine Anschlussfinanzierung vor sich haben. Weil die Hypothekenzinsen derzeit so niedrig sind, bietet es sich an, die gegenwärtigen Zinssätze festzuschreiben, damit die spätere Anschlussfinanzierung günstig fortgesetzt werden kann.

Weil die Zinssätze derzeit so niedrig bemessen sind, dürfte nahezu jeder Darlehensnehmer die Möglichkeit erhalten, sich Darlehenskonditionen zu sichern, die weitaus besser als die Konditionen des gegenwärtigen Darlehens sind. Allerdings ist zu bedenken, dass Zinsaufschläge drohen: Je weiter sich der Zeitpunkt der Anschlussfinanzierung in der Zukunft befindet, desto höher ist der Betrag, den die Banken aufschlagen.


 

Diese Meldung weiterempfehlen

 Share  Share  Share  Share