In der vergangenen Woche wurde hier im Blog verdeutlicht, welche Möglichkeiten das sogenannte Forwarddarlehen bietet: Etliche Eigenheimbesitzer, die in den kommenden Jahren eine Anschlussfinanzierung für ihre bestehenden Immobiliendarlehen abschließen müssen, befindet sich mit Hilfe eines Forwarddarlehens in der Lage, sich bereits jetzt einen äußerst günstigen Zinssatz zu sichern.

Allerdings gelten Forwarddarlehen als vergleichsweise unbekannt: Etliche Darlehensnehmer haben von dieser Darlehensart noch nie zuvor gehört. Daher sind Zurückhaltung und Vorsicht auch sehr ausgeprägt – nur wenige können es sich vorstellen, schon jetzt einen Darlehensvertrag zu unterschreiben, obwohl die Anschlussfinanzierung erst in einigen Jahren bevorsteht. Außerdem werden oftmals hohe Zusatzkosten befürchtet.

Dabei sind Forwarddarlehen vergleichsweise einfach aufgebaut: In Abhängigkeit vom jeweiligen Darlehensgeber können Forwarddarlehen bis zu vier Jahre vor dem eigentlichen Anschlussfinanzierungstermin abgeschlossen werden. Der Zinssatz, der jetzt im Darlehensvertrag vereinbart wird, gilt für die gesamte Laufzeit. Viele Darlehensnehmer, die sich jetzt die günstigen Forward-Konditionen sichern, können später ihre Finanzierungskosten deutlich senken.

Der Übergang vom einen Darlehen auf das andere erfolgt übrigens fließend: Forwarddarlehen werden so abgeschlossen, dass sie den Restschuldbetrag des ursprünglichen Darlehens auf den Tag genau ablösen. Was die restlichen Konditionen betrifft, so können diese den Wünschen des Darlehensnehmers angepasst werden – eine höhere Tilgung stellt beispielsweise kein Problem dar. Auch was Sondertilgungen etc. betrifft, können neue Vereinbarungen getroffen werden.

Kosten fallen in der Zwischenzeit keine an. Obwohl der Darlehensvertrag bereits mehrere Jahre vor dem Zeitpunkt der Anschlussfinanzierung abgeschlossen werden kann, berechnen die Banken keine Zinsen – eine finanzielle Doppelbelastung ist somit ausgeschlossen.


 

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