Sehr viele PKV Versicherte dürften in den vergangenen Wochen Post von ihren Versicherern erhalten haben und darüber informiert worden sein, dass sie ab dem kommenden Jahr einen höheren Beitrag entrichten müssen. Eine solche Beitragserhöhung kann in den meisten Fällen zu einem Sonderkündigungsrecht führen: Der Versicherungsnehmer darf seine private Krankenversicherung außerhalb der sonst geltenden Fristen kündigen und einen Wechsel vornehmen.

Was das Sonderkündigungsrecht betrifft, so handelt es sich hierbei stets um ein sehr heikles Thema. Auf der einen Seite wäre es falsch, einen überstürzten Wechsel des Versicherungsanbieters vorzunehmen. Nur weil man sich über die Erhöhung des Beitrags nicht freuen kann, ist dies längst nicht immer ein Grund, gleich zu einem anderen Anbieter zu wechseln. Auf der anderen Seite bietet sich die Chance, einen besseren PKV Tarif zu finden und gegebenenfalls gleich mehrfach zu profitieren, beispielsweise weil man seinen monatlichen Versicherungsbeitrag verringern und zugleich den Versicherungsumfang erweitern kann.

Daher ist es ratsam, sich mit diesem Thema einmal intensiver zu beschäftigen und seine bestehenden Möglichkeiten genau auszuloten. So kann beispielsweise ein Onlinevergleich eine große Hilfe sein. Bereits auf diesem einfachen Weg lässt sich herausfinden, welche Leistungen von anderen Versicherungsunternehmen geboten werden und mit welchen Kosten beim Versicherungsschutz zu rechnen ist. Wer sich noch nie Gedanken über den Wechsel zu einem anderen PKV Anbieter gemacht hat, sollte diese Möglichkeit ruhig einmal überdenken bzw. gezielt nach Angeboten suchen. Sollte es hingegen so sein, dass man aufgrund einer Beitragserhöhung wechseln möchte, gilt es die Ruhe zu bewahren und nicht überstürzt zu handeln – womöglich lohnt sich ein Wechsel, womöglich aber auch nicht.


 

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