Angesichts steigender Beiträge in der gesetzlichen Krankenversicherung sind im Moment einige der freiwillig Versicherten auf der Suche nach einer neuen Versicherung und kommen dabei natürlich nicht an der privaten Krankenversicherung vorbei. Schließlich versprechen die Unternehmen hier ein hohes Leistungsniveau zu moderaten Beiträgen und werben mit Chefarztbehandlung, Ein-Bett-Zimmer oder Beitragsrückerstattungen. So mancher Versicherungsvergleich erweckt zudem den Eindruck, dass diese Leistungen wenig kosten.

Lässt man die Kritiker der PKV aber einmal zu Wort kommen, stößt man sehr schnell auf herbe Kritik, insbesondere im Hinblick auf die Kostenentwicklung mit steigendem Alter. Welche der beiden Parteien hat aber am Ende recht? Leider muss die Antwort heißen – beide!

Betrachtet man die Verträge und Entwicklungen in der privaten Krankenversicherung einmal etwas genauer, so wird schnell klar, dass gerade junge und gesunde Versicherte durchaus beträchtliche Summen gegenüber der GKV sparen können und trotzdem ein höheres Leistungsniveau genießen. Mit zunehmendem Alter beginnen die Beiträge jedoch zu steigen. Allerdings wird die PKV damit nicht unausweichlich zum Eurograb – auch wenn man heute davon ausgehen muss, dass sich die Zahlungen in einer Dekade verdoppeln, da die Ausgaben für einen Patienten mit fortschreitendem Alter in der Regel wachsen.

Mithilfe der Altersrückstellungen spart jedes Mitglied der PKV bereits heute für die Zeit im Alter, denn dieser Teil der Beiträge fließt ab einem festgelegten Zeitpunkt an den Versicherten zurück und hält im Alter die Beiträge relativ stabil. Daneben können durch geschicktes Tarifwechseln in der Versicherungsgesellschaft Kosten gespart werden. Und wer als Mitglied der privaten Krankenversicherung zusätzlich privat für die Beiträge vorsorgt, muss sich auch nach dem Ruhestand keine Sorgen machen.


 

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