Das Jahr 2009 bringt vor allem für Bauherren neue Fördermöglichkeiten und positive Entwicklungen was zinsgünstige Darlehen angeht. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau erweitert 2009 ihr Förderprogramm für all jene, die ein Haus bzw. eine Wohnung bauen oder kaufen wollen, um selbst darin zu wohnen. Dabei setzt die KfW weiter auf den Aus- und Umbau bereits bestehender Bauten und bietet im Rahmen ihres Programms “Wohnraum modernisieren” die Öko-Plus-Variante an. Hierbei können Bauherren bis zu 5% der Investitionssumme für Einzelmaßnahmen wie beispielsweise Brennwertkessel, Dämmungen oder Fenster als zinsgünstiges Darlehen erhalten. Dabei ist die Gesamtfördersumme jedoch auf insgesamt 2500 Euro pro Antragsteller begrenzt.
Diese Zuschüsse können zusätzlich zu schon erhaltenen Fördermitteln der KfW beantragt und in Anspruch genommen werden.

Neben diesen Mitteln des Bundes können Bauherren jedoch auch von kommunalen Programmen profitieren. Hierbei wird unter anderem der Umbau bzw. Neubau mit besonderer Hinsicht auf barrierefreies Wohnen gefördert. Im Gegensatz zu den Mitteln der KfW sind die Gelder der Kommunen und Städte jedoch abhängig vom Einkommen und/oder Behinderungsgrad der Antragsteller, was Höhe und Bewilligung angeht. Meist richtet sich die Bewilligung der Mittel nur an Bestandshäuser und -Wohnungen, was Neubauten ausschließt. Der Umbau im Sinne altersgerechten und auch energieeffizienten Wohnens kann nicht zuletzt auch zu einer nachhaltigen Wertsteigerung der Immobilie beitragen. Denn wenngleich auch die Fördermittel mit dem eigenen Bewohnen des Hauses/der Wohnung verbunden sind, so kann nach Abbezahlung des Darlehens auch vermietet werden. Behinderten- und altersgerechte, aber auch energiesparende Wohnungen und Häuser lassen sich aufgrund des demografischen Wandels und steigender Energiekosten zu höheren Preisen vermieten.


 

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