Es gibt niemanden, der verlässliche Prognosen über die Zinsmärkte erstellen kann. Im Endeffekt existieren einfach zu viele Faktoren, die einen Einfluss auf die Entwicklung der einzelnen Zinsbereiche nehmen. Dies gilt auch für die Hypothekenzinsen, deren Bedeutung für private Immobilienkäufer und Bauherren ganz enorm ist. Denn selbst kleine Zinsänderungen können langfristig zu einer Mehrbelastung oder auch Ersparnis in Höhe von mehreren tausend Euro führen.

Kein Wunder, dass angehende Darlehensnehmer möglichst genau wissen möchten, wie sich die Zinsen in den kommenden Wochen und Monaten entwickeln. Dementsprechend könnten sie gezielt abwarten, um von einem Zinsrückgang zu profitieren oder auch die Gelegenheit nutzen und ihren Zinssatz vor einem Anstieg festmachen.

Doch wie schon erwähnt, gestaltet sich die Erstellung von Prognosen relativ schwierig. Dennoch ist es natürlich möglich, gewisse Signale zu deuten und somit eine mittelfristige Einschätzung vorzunehmen, die mit hoher Wahrscheinlichkeit zutrifft. Gerade in den letzten Tagen haben sich wieder mehrere Zinsexperten zu Wort gemeldet und Interessenten für Immobiliendarlehen neue Hoffnung gemacht.

In den letzten Wochen hatten die Hypothekenzinsen deutlich zugelegt. Allerdings könnte dies vorerst der letzte größere Anstieg gewesen zu sein. Die Geldpolitik der Notenbanken setzt nämlich das alte Spiel fort: Auch in den kommenden Monaten wollen die Notenbanken von ihrer Niedrigzinspolitik nicht abweichen und somit die Märkte mit billigem Geld überfluten. Erst kürzlich hat die EZB an ihrem Zinssatz festgehalten – und die amerikanische FED hat weitere Konjunkturhilfen für die US-Wirtschaft angekündigt.

Angehende Immobilienkäufer oder Bauherren brauchen sich also nicht unter Druck gesetzt zu fühlen. Momentan deuten viele Anzeichen auf weiterhin günstige Hypothekenzinsen hin.


 

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