Wenn es um die Anschlussfinanzierung geht, setzen immer mehr Immobilieneigentümer auf das Forwarddarlehen. Sie haben erkannt, dass diese Darlehensform äußerst attraktiv ist: Die Möglichkeit, sich den Zinssatz für die spätere Anschlussfinanzierung bis zu drei Jahre vor dem eigentlichen Umschuldungstermin zu sichern, wird hoch geschätzt.

Das Interesse an Forwarddarlehen ist sehr groß – zunehmend mehr Eigentümer möchten die Möglichkeit nutzen und den Zinssatz für die spätere Anschlussfinanzierung bereits jetzt bzw. in der aktuellen Niedrigzinsphase sichern. Um in den Genuss eines möglichst niedrigen Zinssatzes zu gelangen, warten viele Interessenten ab. Dies hat einen Grund: Für jeden Monat, den das Darlehen früher abgeschlossen wird, fällt ein sogenannter Forward-Aufschlag an, welcher den Zinssatz verteuert. Um das Forwarddarlehen möglichst günstig abschließen zu können, wird darauf abgezielt, die Aufnahme hinauszuzögern, damit der Forward-Aufschlag letztlich so gering wie möglich ausfällt.

Allerdings gilt es aufzupassen. Robert Haselsteiner, Vorstand des Baugeldvermittlers Interhyp, hat erst kürzlich auf die steigenden Forward-Aufschläge verwiesen: Die Aufschläge sind am Steigen und können Forwarddarlehen somit merklich verteuern. Weil die Aufschläge derzeit noch vergleichsweise niedrig bemessen sind, gilt es als überlegenswert, ein Forwarddarlehen möglichst bald aufzunehmen und sich auf diese Weise die Konditionen zu sichern.

Im Grunde genommen besteht im Hinblick auf die Konditionen ein doppeltes Zinsrisiko: Zum einen können die eigentlichen Darlehenszinsen steigen, zum anderen aber auch die Forwardaufschläge. Da sowohl die Hypothekenzinsen, als auch die Forward-Aufschläge, derzeit vergleichsweise niedrig bemessen sind, bietet sich viele Interessenten die Möglichkeit, sich jetzt einen sehr günstigen Zinssatz für die spätere Anschlussfinanzierung zu sichern.


 

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