Im kommenden Jahr werden die Mitglieder der gesetzlichen Krankenversicherung noch stärker zur Kasse gebeten. Die Regierung hat eine merkliche Erhöhung der Beiträge beschlossen, was die Kassenpatienten deutlich zu spüren bekommen werden. Außerdem muss es nicht beim höheren Beitragssatz bleiben. Die Krankenkassen sind nämlich weiterhin dazu berechtigt, den Zusatzbeitrag zu erheben. Für so manches Kassenmitglied wird es daher im kommenden Jahr gleich doppelt teuer: Zum einen steigt der reguläre Beitrag, zum anderen muss der Zusatzbeitrag entrichtet werden.

Allerdings gibt es zunehmend mehr Kassenpatienten, die sich die Beschlüsse der Politik nicht gefallen lassen. Wie „n-tv“ berichtet, haben in diesem Jahr zahlreiche GKV-Versicherte beschlossen, in die PKV zu wechseln bzw. dies sogar schon getan. Dies belegen Daten, die von einem Marktforschungsunternehmen erhoben wurden. Es wurde überprüft, wie das Jahr 2010 für unabhängige Versicherungsmakler bisher verlaufen ist. Die können wiederum nicht klagen: Alles in allem konnten sie gegenüber dem Vorjahr deutliche Zuwächse verzeichnen – und das vor allem im Bereich der privaten Krankenversicherung.

Sehr verwunderlich ist diese Entwicklung natürlich nicht. Ein Wechsel von der gesetzlichen in die private Krankenversicherung ist gerade aus finanzieller Sicht äußerst reizvoll. Zum einen stehen die privaten Versicherer unter keinem so hohen Kostendruck, zum anderen werden die Beiträge individuell ermittelt. Die Höhe des Einkommens stellt keine Einflussgröße dar. Vielmehr entscheiden Gesundheitszustand und Versicherungsumfang über die Beitragshöhe. Für den Großteil der Wechsler bedeutet dies, sich günstiger versichern zu können. Außerdem dürfen die Leistungsvorteile nicht außer Acht gelassen werden. Die PKV erlaubt es, einen umfassenderen und zugleich individuelleren Versicherungsschutz zu genießen.


 

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