In der Krankenversicherung – ganz egal ob gesetzlich oder privat – wird mittlerweile um jeden Beitragszahler gekämpft. Kein Wunder, dass mittlerweile auch Studenten im Fokus der Versicherungsmakler stehen. Zunehmend häufig werden Studenten gezielt umworben, damit sie in die private Krankenversicherung eintreten oder ihren Versicherer innerhalb der gesetzlichen Krankenversicherung wechseln.

Zwar dauert es je nach Hochschule noch ein paar Wochen oder sogar Monate, bis das neue Semester beginnt, jedoch haben die Makler schon wieder damit begonnen, potentielle Kunden bzw. angehende Studenten online und offline gezielt anzusprechen. Dabei sind sie relativ erfolgreich, denn viele Studienanfänger kennen sich mit dem Thema Krankenversicherung überhaupt nicht aus und sind daher leicht zu beeinflussen.

Allerdings sollten sich Studienanfänger Hinblick auf dieses Thema nicht unter Druck setzen lassen. Es ist wichtig, sich den Markt und vor allem auch einzelne Versicherungsprodukte in aller Ruhe anzusehen. Nur wenn man sich ausreichend informiert hat, kann im Anschluss eine wohl überlegte und somit richtige Entscheidung getroffen werden. Denn nicht immer bietet es sich an, direkt in die private Krankenversicherung zu wechseln. Sollte der Schutz der Familienversicherung (gesetzliche Krankenversicherung der Eltern) greifen, braucht gar keine eigenständige Krankenversicherung abgeschlossen werden, was natürlich am günstigsten ist. Sollte ein eigener Versicherungsschutz benötigt werden, ist ein günstiger Studententarif der PKV in vielen Fällen die beste Entscheidung.

Sich gar nicht mit diesem Thema zu beschäftigen, ist übrigens der falsche Weg. Studenten müssen heutzutage über einen gültigen Versicherungsschutz verfügen und einen Versicherungsnachweis erbringen, damit sie sich einschreiben bzw. rückmelden oder ihr Studium beginnen können.


 

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