Als die Europäische Zentralbank in der vergangenen Woche entschieden hat, den Leitzins unverändert zu lassen, haben vor allem die Bauherren aufgeatmet. Sie können nämlich nun weiterhin mit niedrigen Hypothekenzinsen rechnen. Ganz anderes ist es den Sparern ergangen. Millionen von Sparern hoffen sehnlich auf steigende Marktzinsen, damit ihre Ersparnisse wieder bessere Renditen erzielen.

Hierbei geht es nicht um die reine Gier, sondern vielmehr um den Schutz der Ersparnisse. Das Problem sind die niedrigen Marktzinsen. Ganz egal ob Tagesgeldkonto oder Sparbuch: Die Zinsen sind einfach viel zu niedrig. Betrachtet man die durchschnittliche Verzinsung, die am Markt geboten wird, so ist die Situation alles andere als rosig. Die Zinsen sind so niedrig, dass sie von der Inflation einfach aufgefressen werden.

In Anbetracht der EZB Politik dürfte sich die Situation nicht so schnell ändern. Sparer sollte nicht mit einem Anziehen der Zinsen rechnen. Dementsprechend müssen sie nach anderen Möglichkeiten suchen, um ihre Ersparnisse zu schützen.

Eine der sinnvollsten Vorgehensweisen besteht darin, die Renditen zu optimieren. Damit ist die Suche nach besseren Zinssätzen gemeint, ohne dass Änderungen an der Anlage zu einem höheren Risiko führen. Hierbei handelt es sich um eine Vorgehensweise, die den meisten Sparern nur empfohlen werden kann. Schließlich liegt der Durchschnittszins beim Tagesgeld noch nicht einmal bei 1,7 Prozent. Wer zur richtigen Direktbank wechselt, kann die Rendite seiner Anlage problemlos auf 2,7 Prozent steigern.

Wer dazu bereit ist, sein Kapital für längere Zeit zu binden, kann sogar deutlich höhere Zinsen erzielen. Im Bereich der Festgeldanlagen locken Zinssätze von ca. 3,5 Prozent. Diese sind zugänglich, sofern man dazu bereit ist, sein Geld für einen Zeitraum von gut drei bis vier Jahren fest anzulegen. Während dieses Zeitraums ist das Geld nicht verfügbar, im Gegenzug gibt es die bessere Verzinsung.


 

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