Wenn Nachwuchs kommt und somit aus der Partnerschaft eine Familie wird, ändern sich zahlreiche Dinge. Viele Menschen setzen ihre Prioritäten neu, sie werden sich der Tatsache bewusst, dass sie fortan deutlich mehr Verantwortung tragen. Plötzlich beginnt man damit, sich Gedanken über die Sicherheit der eigenen Familie zu machen.

Die Versicherungsbranche ist über diese Entwicklung sehr dankbar, immerhin trägt das Verantwortungsbewusstsein junger Eltern dazu bei, dass die Branche gute Umsätze und Gewinne erzielt. Man denke nur an die Risiko-Lebensversicherung: Jahr für Jahr werden unzählige Policen abgeschlossen.

Allerdings muss Vorsorgen nicht zwingend den Abschluss von Versicherungsprodukten bedeuten. Im heutigen Beitrag möchten wir auf ein Thema hinweisen, das ebenfalls sehr wichtig ist, aber von zahlreichen Personen übersehen wird – nicht zuletzt deshalb, weil so mancher Versicherer es nicht für erwähnenswert hält.

Gemeint ist der Aufsetzen eines Testaments. Hierbei handelt es sich um eine Maßnahme, vor der gerne zurückgeschreckt wird. Dies überrascht nicht, denn letztlich wird einem hierbei umso mehr bewusst, dass das Leben keine Ewigkeit andauert. Viele Personen scheuen deshalb den Gang zum Anwalt oder zum Notar.

Dabei handelt es sich hierbei um eine ungemein wichtige Maßnahme. Besonders in der heutigen Zeit verhält es sich so, dass immer mehr junge Eltern in wilder Ehe leben bzw. nicht verheiratet sind. Der Gesetzgeber hat diesen Umsatz beim Erbrecht noch nicht berücksichtigt. Sollte es zum Ernstfall kommen, könnte es daher leicht vorkommen, dass Partner leer ausgehen. Zwar muss dies nicht zwingend der Fall sein, besser ist es jedoch, wenn klare Verhältnisse geschaffen werden. Der Gang zu einem Notar ist nicht teuer und verspricht letztlich einen Nutzen.

Übrigens ist es nicht zwingend erforderlich, extra zum Notar zu gehen. Allerdings empfiehlt es sich. Es mag zwar günstiger sein, ein Testament selbst aufzusetzen und es Zuhause aufzubewahren, aber dann wird es später für die Erben teurer. Wer gleich zum Notar geht, ist unterm Strich günstiger dran – zumindest aus Sicht der Erben.

 

Diese Meldung weiterempfehlen

 Share  Share  Share