Gerade bei Einfamilienhäusern kommt es vergleichsweise häufig vor, dass Eigentümer die Entscheidung treffen, einen Umbau vorzunehmen. So werden beispielsweise gerne Eingangsbereiche vergrößert oder Erker angebaut. Das Ziel ist es, mehr Wohnraum oder zumindest mehr Platz zu schaffen. An das Einholen einer Baugenehmigung wird dabei jedoch nicht immer gedacht. So mancher Eigentümer möchte diesen Aufwand vermeiden oder auch schlichtweg Geld sparen.

Wie „Focus Online“ schreibt, gilt diese Verfahrensweise jedoch als äußerst riskant: Wer Umbauten oder Erweiterungen an einem Gebäude durchführt, sollte grundsätzlich eine Genehmigung einholen. Auf diese Weise ist es möglich, sich abzusichern und späteren Ärger vollständig zu vermeiden. Wer hingegen auf das Einholen einer Genehmigung verzichtet, kann später in ernsthafte Schwierigkeiten geraten. Sollte das Bauamt von einem nicht genehmigten Anbau erfahren, der jedoch als genehmigungspflichtig einzustufen ist, muss im Optimalfall nur eine nachträgliche Genehmigung eingeholt werden. Es wäre allerdings auch denkbar, dass es weitaus schlimmer kommt und letztlich keine andere Wahl bleibt, als die durchgeführten Baumaßnahmen wieder rückgängig zu machen. Dies wäre besonders ärgerlich und würde zu einem großen finanziellen Verlust führen. Darauf zu spekulieren, dass Schwarzbauten nicht entdeckt werden, gilt mittlerweile als riskant. Wie dem Beitrag von „Focus Online“ zu entnehmen ist, setzen die Bauämter mittlerweile auf elektronische Lösungen wie Google Earth oder auch auf eigens in Auftrag gegebene Luftbildaufnahmen. Auf diesem Weg ist es möglich, einen schnellen Abgleich mit Baugenehmigungen vorzunehmen und Schwarzbauten rasch aufzustöbern.

 

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