Selbst wenn man über wenige Ersparnisse verfügt, gilt es auf lange Sicht als empfehlenswert, sich für den Erwerb von Wohneigentum zu entscheiden. Im Laufe der Jahre können sich die Mietzahlungen nämlich auf einen stattlichen Betrag belaufen und den Wert eines Eigenheims deutlich überschreiten. Dementsprechend scheint es sinnvoller zu sein, lieber jeden Monat eine Darlehensrate zu bedienen, um in 20 bis 25 Jahren im abbezahlten Eigenheim zu leben.

Allerdings kommt es auch immer darauf an, wie hoch die Darlehensrate bemessen ist. Immerhin muss sie in das Budget des jeweiligen Haushalts passen. Der Baugeldvermittler Hypotheken Discount hat eine Umfrage durchgeführt um herauszufinden, wie hoch die Darlehensrate bemessen sein darf, damit ein Immobilienerwerb für Mieter in Frage kommt. Insgesamt wurden 1.000 Personen befragt.

Die Umfrage führte zu dem Ergebnis, dass die Darlehensrate durchaus höher als die monatliche Mietzahlung bemessen sein darf. Zwar gaben 36 Prozent der Befragten an, dass die Rate für ein Immobiliendarlehen auf gar keinen Fall über ihren aktuellen Mietzahlungen liegen darf. Allerdings gibt es auch Personen, die durchaus mehr Geld aufwenden würden, um ihren Traum vom Eigenheim zu erfüllen. Immerhin gaben 20 Prozent der Befragten an, dass eine um 100 Euro höher liegende Rate für sie in Ordnung wäre. Weitere 21 Prozent wären sogar dazu bereit, bis zu 200 Euro mehr im Monat aufzuwenden. Bei noch höheren Beträgen lässt das Interesse jedoch stark nach. Zur Leistung zusätzlicher 300 Euro waren nur noch 12 Prozent der Befragten bereit, bei zu 500 Euro nur noch 6,9 Prozent.


 

Diese Meldung weiterempfehlen

 Share  Share  Share  Share