Seitdem ein Gericht entschieden hat, dass Männer und Frauen im Versicherungswesen gleich behandelt werden müssen, wird im Internet eine regelrechte Panikmache betrieben. In zahlreichen Blogs, die sich mit dem Thema Krankenversicherung beschäftigen, wird vor einem massiven Anstieg der PKV-Beiträge gewarnt – zumindest bei den Männern.

Allerdings brauchen Versicherungsnehmer nicht befürchten, dass ihre Tarife signifikant teuerer werden. Zwar ist in der Tat von einer Beitragsangleichung auszugehen, jedoch wird dieser längst nicht so groß ausfallen, wie auf einigen Seiten berichtet wurde. Wenn man es genau betrachtet, sind die Beitragsunterschied nämlich gar nicht so groß. Natürlich kommt es immer auf die individuelle Tarifgestaltung und den gewählten Versicherungsumfang an, doch generell lässt sich sagen, dass der Beitragsunterschied zwischen Mann und Frau innerhalb der PKV bei einem überschaubarem Betrag liegt.

Wer seine private Krankenversicherung vor nicht allzu langer Zeit abgeschlossen hat, dürfte von einer möglichen Angleichung nicht viel bemerken. Immerhin ist es so, dass die Tarife zwischen für männliche und weibliche Versicherungsnehmer bereits seit Jahren langsam aber sicher einander angeglichen werden. Die Beitragsunterschiede sind in vielen Tarifen gar nicht so groß – wenn es zur Beitragsanpassung kommt, dürfte diese im Rahmen bleiben. Im Übrigen gilt es zu berücksichtigen, dass eine Absicherung innerhalb der privaten Krankenversicherung in den meisten Fällen immer noch signifikant günstiger als eine Mitgliedschaft in der gesetzlichen Krankenversicherung ist. Selbst wenn die Beiträge einiger Männer im Zuge einer Beitragsanpassung deutlich steigen sollten, sind sie in der PKV oftmals immer noch deutlich günstiger als in der GKV versichert.


 

Diese Meldung weiterempfehlen

 Share  Share  Share  Share