Seit diesem Jahr gibt es in der Versicherungsbranche einen neuen Trend: Das Vertragswerk – besonders die Allgemeinen Versicherungsbedingen (AVB) – werden bei vielen Assekuranzen überarbeitet und im Sinne der Kunden verbessert. Damit ist vor allem gemeint, dass Formulierungen angepasst werden. Die Versicherungsnehmer sollen leichter nachvollziehen können, welche Leistungen ihnen die Versicherung bietet. Einer der ersten Anbieter, der auf dieses Prinzip gesetzt hat, war die HUK Coburg Versicherung im Bereich der Hausratversicherung. Doch inzwischen ist dieser Trend auch im Bereich der privaten Krankenversicherung angekommen.

Einer der ersten PKV Versicherer, der eine entsprechende Überarbeitung seiner Allgemeinen Versicherungsbedingungen vornimmt, ist die uniVersa Versicherung. Wie der Versicherer mitgeteilt hat, betrifft die Überarbeitung der AVB zwei wesentliche Bereiche. Da wäre zunächst einmal der bereits angesprochene Bereich der Verständlichkeit: Die Versicherungsbedingungen wurden teilweise umformuliert, damit für den Versicherungsnehmer besser nachvollziehbar ist, welche Leistungen sein PKV-Tarif beinhaltet. Die zweite Änderung ist von noch größerer Bedeutung. Zuletzt hatte die uniVersa immer häufiger mit Kulanzprüfungen zu tun. Aufgrund der fortschreitenden medizinischen Entwicklung war nicht immer sofort klar, ob eine bestimmte medizinische Leistung vom Versicherungsumfang abgedeckt ist oder nicht. Künftig sollen entsprechende Prüfungen viel seltener durchgeführt werden, weil der Zugang zu den Leistungen erleichtert wurde. Diesbezüglich ist zu erwähnen, dass nicht nur Neukunden von den Änderungen profitieren und somit in den Genuss eines besseren Versicherungsschutzes gelangen. Auch Bestandskunden wurden berücksichtigt und können von der Änderung profitieren – ohne dass der Versicherungsbeitrag angepasst wird. Die Umstellung auf die besseren Bedingungen erfolgt automatisch und muss nicht beantragt werden.


 

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