Anfang nächsten Jahres werden unzählige Kassenmitglieder ihre Mitgliedschaft kündigen und in die private Krankenversicherung wechseln. Aufgrund der Gesundheitsreform sind zahlreiche Bürger plötzlich von der 3-jährigen Wartefrist befreit. Die Wartezeit von einem Jahr haben sie bereits erreicht, weshalb unverzüglich der Eintritt in die PKV erfolgen kann. Im Bundesgesundheitsministerium rechnet man mit ca. 30.000 bis 60.000 Wechslern. Einige Krankenkassen gehen davon aus, dass sogar bis zu 100.000 Kassenmitglieder im nächsten Jahr die gesetzliche Krankenversicherung verlassen werden.

All diejenigen, die sich zu dieser Gruppe zählen und gleich im Januar die Kündigung ihrer Mitgliedschaft in der gesetzlichen Krankenversicherung aussprechen möchten, sollten die Sache in aller Ruhe bzw. sehr gezielt angehen. Heutzutage will der Eintritt in die private Krankenversicherung gut vorbreitet sein. Schließlich ist die Auswahl an Anbietern und PKV-Tarifen immens groß. Wer sich für den falschen Tarif oder Anbieter entscheidet, könnte dies schon bald bereuen. Daher ist es umso wichtiger, von Beginn an einen PKV-Tarif zu wählen, der wirklich zu einem passt.

Im Grunde dürfte es nicht schwierig sein, einen guten Versicherungsschutz zu finden. Wer gleich im Januar den Wechsel einleiten möchte, hat jetzt ausreichend Zeit, um sich mit der Materie zu beschäftigen. Besonders wichtig ist vor allem die Berücksichtigung der Leistungen, die im PKV-Tarif enthalten sind. Gerade bei den Billigtarifen, die viele Interessenten zu einem Wechsel bewegen, gilt es vorsichtig zu sein. Am Ende kommt es nämlich nicht nur auf die Beitragshöhe an. Viel wichtiger ist ein umfassender Versicherungsschutz, der alle wichtigen Bereiche abdeckt. Selbst wenn solch ein Tarif nicht mehr ganz so günstig ist, dürfte man gegenüber der Mitgliedschaft in der GKV immer noch ordentlich sparen.


 

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