Die neue Regierung schafft es nicht, aus den negativen Schlagzeilen herauszukommen. Bisher wurde wenig geleistet, vielmehr scheint es, als ob sämtliche Regierungspläne nur Unmengen an Geld kosten werden. Insbesondere die Pläne zur Entlastung der Rentenbeitragszahler bereiten etlichen Experten große Kopfschmerzen: Angesichts der demographischen Entwicklung scheint eine Senkung nicht gerade clever zu sein.

Laut einer aktuellen DIA Umfrage geht dieses Thema an der Bevölkerung nicht spurlos vorbei. Zunehmend mehr Bürger zeigen sich besorgt oder sind sich zumindest der eigentlichen Problematik bewusst. Genau aus diesem Grund hat das Vertrauen in die gesetzliche Rentenversicherung stark nachgelassen. Immer weniger Bürger vertrauen dem System und wissen im Grunde genau, dass es vernünftig ist, privat Vorsorge zu leisten.

Allerdings ist festzustellen, dass nur wenige Bürger aktiv werden. Es sind vor allem die niedrigen Marktzinsen, die etliche Interessenten hiervon abhalten. Eingezahlte Beträge werden kaum verzinst, was sich schlussendlich auf die Rentenhöhe auswirkt. Etliche Personen haben deshalb keine Lust, aktiv zu werden.

Dies kann jedoch keine Lösung sein, denn Passivität führt zu keiner Änderung. Wer sich absichern möchte, muss aktiv werden und Maßnahmen ergreifen, damit er oder sie im Alter nicht ausschließlich auf den Staat angewiesen ist. Möglichkeiten gibt es viele, zumal nicht überall die Zinsmärkte eine Rolle spielen.

So ist es zum Beispiel möglich, sich mehr an den Finanzmärkten zu investieren und beispielsweise auf Aktien und Rentenpapiere zu setzen. Aufgrund der Kursschwankungen trauen sich viele Bürger solch einen Schritt nicht zu. Dabei machen Länder wie Großbritannien und die USA vor, wie solche Lösungen aussehen können. Außerdem darf der langfristige Anlagehorizont nicht außer Acht gelassen werden: Selbst wenn die Märkte einbrechen, ist dies gar nicht so schlimm, da anschließend günstig nachgekauft wird und sich die Märkte auch wieder erholen können. Fondsgebundene Rentenversicherungen und ähnliche Lösungen sollten daher mehr Aufmerksamkeit erfahren, die Chancen sind groß.


 

Diese Meldung weiterempfehlen

 Share  Share  Share  Share