Wer sich auf der Suche nach einem günstigen Immobiliendarlehen befindet, kommt um das Einholen und Vergleichen mehrere Finanzierungsangebote nicht herum. Nur wer sich mit mehreren Banken in Verbindung setzt und konkrete Angebote einholt, kann letzten Endes herausfinden, wo das benötigte Darlehen günstig erhältlich ist.

Doch nicht nur zwischen den Finanzierungsangeboten der einzelnen Banken existieren Unterschiede hinsichtlich der Zinssätze. Wie der Baugeldvermittler „Enderlein“ in der vergangenen Woche im Rahmen einer Pressemittelung bekannt gegeben hat, können sich die Zinssätze im Hinblick auf die Finanzierungskonstellation bei ein und derselben Bank voneinander unterscheiden.

In ihrer Pressemitteilung verweisen die Finanzierungsexperten insbesondere auf die Vorzüge so genannter Volltilgerdarlehen. Hierbei handelt es sich um Immobiliendarlehen, die mit einer vergleichsweise hohen Tilgung aufwarten: Die Tilgung ist so bemessen, dass die Darlehen am Ende der Laufzeit vollständig getilgt sind. Wer sich für den Abschluss eines solchen Darlehens entscheidet, kann von einem Zinsvorteil von bis zu 0,4 Prozent profitieren.

Zunächst mag sich dies nicht sonderlich beeindruckend anhören, allerdings ist ein Zinsunterschied dieser Größenordnung ganz enorm. Wenn man bedenkt, dass sich ein Immobiliendarlehen in der durchschnittlichen Größenordnung von 150.000 Euro wiederfindet, kann diese Zinsdifferenz schnell zu einer Ersparnis von mehrere tausend Euro führen – im Bezug auf die Gesamtlaufzeit.

Selbstverständlich befindet sich nicht jeder potentieller Darlehensnehmer in der Lage, solch ein Darlehen zu stemmen – zumindest nicht bei der Wahl einer kurzen Zinsbindung. Bei längeren Zinsbindungen wie beispielsweise 20 Jahren ist es durchaus möglich, ein Volltilgerdarlehen zu bedienen. Außerdem sind diese Darlehen nicht nur bei Erstfinanzierungen interessant: Auch Umschulder können profitieren.


 

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