Wie das Finanzmagazin „Börse Online“ berichtet, haben die Staatsgarantien, die von einigen Banken im Rahmen der Finanzkrise in Anspruch genommen wurden, auch einen positiven Einfluss auf das Baufinanzierungsgeschäft. Grund ist die leichtere Kapitalbeschaffung für die Banken. Institute wie die Commerzbank, die sich unter den staatlichen Rettungsschirm gestellt haben, befinden sich aufgrund der Staatsgarantien in der Lage, sich besonders günstig am Kapitalmarkt zu refinanzieren. Die günstige Refinanzierung ermöglicht es den Banken, besonders preiswerte Immobiliendarlehen anzubieten.

Aber auch Banken, die sich nicht unter den staatlichen Rettungsschirm gestellt haben, etwa die Deutsche Bank, fokussieren sich zunehmend mehr auf das Baufinanzierungsgeschäft und warten mit attraktiven Konditionen auf. Gerade die Deutsche Bank möchte ihr Engagement im Privatkundengeschäft wieder deutlich verstärken und hat deshalb ebenfalls an der Zinsschraube gedreht: Somit entsteht ein größerer Konkurrenzkampf auf dem Markt und die Banken halten ihre Hypothekenzinsen weiterhin niedrig.

Potentielle Darlehensnehmer sollten sich deshalb sehr genau auf dem Markt umsehen und möglichst viele Darlehensangebote miteinander vergleichen, bevor sie sich endgültig festlegen. Ein Zinsvergleich gilt derzeit als besonders empfehlenswert, weil er nämlich maßgeblich dazu beitragen kann, ein günstiges Darlehen zu finden und somit die Zinsbelastung zu senken.

Auf der anderen Seite hat die Finanzkrise nicht nur zu einem Rückgang der Hypothekenzinsen geführt: Die Banken sind bei der Darlehensvergabe wieder vorsichtiger geworden. Insbesondere auf die Bonität der Interessenten wird derzeit sehr genau geachtet. Ein gutes bzw. ausreichend hohes und nachhaltiges Einkommen spielt heutzutage eine ganz wichtige Rolle, wenn es darum geht, ein günstiges Immobiliendarlehen aufzunehmen.


 

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