Das Interesse an der Privaten Krankenversicherung ist sehr groß: Viele Bürger können sich vorstellen, von der Gesetzlichen Krankenversicherung in die Private Krankenversicherung zu wechseln. Grund sind niedrigere Beiträge und bessere Leistungen. Doch längst nicht immer wird der Wechsel auch angegangen – Grund sind die Voraussetzungen, die es zu erfüllen gilt.

Diesbezüglich genießt die PKV nicht unbedingt den besten Ruf – insbesondere wenn es um so genannte Vorerkrankungen geht. Den Anbietern privater Krankenversicherungen wird immer wieder nachgesagt, dass sie ausschließlich Mitglieder aufnehmen, die sich bester Gesundheit erfreuen. Wer unter bestimmten Krankheiten leidet, kann unter Umständen schnell ausgeschlossen werden – so lauten zumindest die Gerüchte.

Die Praxis zeigt jedoch immer wieder auf, dass bestimmte Krankheiten bzw. Vorerkrankungen noch lange nicht zu einem Ausschluss führen müssen. Eines der besten Beispiele ist der Herzfehler. Es wird immer wieder gern behauptet, dass Menschen, die einen Herzfehler haben, keinen Wechsel von der GKV in die PKV vornehmen können – teilweise gibt es sogar Versicherungsmakler, die dies behaupten.

Allerdings muss dies überhaupt nicht zutreffen. Trotz bestimmter Vorerkrankungen ist es oftmals möglich, in die Private Krankenversicherung zu wechseln und somit deren Vorteile zu nutzen. Deshalb sollte man von einer Anfrage nicht gleich automatisch absehen. Es ist durchaus möglich, dass man bei einem Versicherer aufgenommen wird und sich somit privat versichern kann.

Mit Sicherheit wird es bei bestimmten Erkrankungen einige Absagen geben. Allerdings ist zu berücksichtigen, dass eine Vielzahl an PKV Anbietern auf dem Mark aktiv ist. Am besten ist es, sich mit einem unabhängigen Versicherungsmakler in Verbindung zu setzen und über diesen bei mehreren Anbietern anzufragen.


 

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