Mit Einführung der Unisex-Tarife ist die private Krankenversicherung bei zahlreichen Anbietern kostspieliger geworden. So mancher Interessent ärgert sich darüber, nicht schon früher gehandelt zu haben. Oft sehen sich Interessenten dann gezielt nach so genannten Billig-Tarifen um. Diese Tarife zeichnen sich dadurch aus, dass sie einen besonders günstigen Versicherungsschutz versprechen.

Gerade im Internet ist es nicht besonders schwierig, fündig zu werden. Es gibt zahlreiche Anbieter, die besonders günstige PKV-Tarife anbieten. Besonders Existenzgründer werden gerne gelockt: Die Anbieter versprechen Beiträge, die teilweise unter 100 Euro im Monat liegen. Bei solch niedrigen Kosten können viele Leute nicht widerstehen.

Dabei wäre es besser, zu widerstehen. Das Problem sind die Nachteile, die entsprechende Tarife mit sich bringen. Die Beiträge der Billig-PKV Tarife sind nicht grundlos so niedrig bemessen. Die Leistungen sind nämlich sehr überschaubar und oft werden hohe Selbstbehalte vereingart. Im Krankheitsfall bedeutet dies für den Versicherungsnehmer, dass er tief in die Tasche greifen darf bzw. etliche Kosten selbst zu tragen hat.

Es gibt noch ein weiteres Problem: Oft sind bei den sehr günstigen Tarifen stattliche Beitragssteigerungen vorgesehen. Die Tarife sind häufig nur zu Beginn günstig, später ziehen die Beiträge dann umso stärker an. Berücksichtigt man die schwachen Leistungen sowie die hohen Selbstbehalte, so ist man am Ende meist eher teuer versichert.

Sicherer ist es, sich in aller Ruhe umzusehen und von einem Experten beraten zu lassen. Immerhin geht es um die eigene Gesundheit sowie die finanzielle Zukunft. Es sollte gewährleistet sein, dass man im ausreichenden Maße versichert ist und zudem eine gewisse Kostensicherheit hat. Schließlich soll die PKV auch im Alter immer noch bezahlbar sein.


 

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