Deutsche Autofahrer scheinen historische Fahrzeuge in ihr Herz geschlossen zu haben. Zumindest lassen die Zulassungszahlen darauf schließen: Von Jahr zu Jahr steigt die Anzahl der Fahrzeuge, die über eine H-Zulassung verfügen.

Hinter dem Erwerb eines solchen Fahrzeugs können ganz verschiedene Absichten stecken. Oft geht es schlichtweg um die Liebe zum Automobil sowie den persönlichen Wunsch, sich von der grauen Masse abzuheben. Alte Fahrzeuge setzen optische Akzente und bringen gleichzeitig die Begeisterung des Fahrers für Kfz-Technik zu Ausdruck. Doch auch als Investment gelten Oldtimer mittlerweile als sehr gefragt. Einige Automodelle sind ungemein wertstabil oder haben in den letzten Jahren sogar einen deutlichen Wertzuwachs erfahren.

Bei der Zulassung wird nicht grundlos auf das H-Kennzeichen gesetzt – immerhin verspricht es den meisten Fahrzeughaltern eine schöne Ersparnis bei der Kfz-Steuer und gleichzeitig werden attraktive Oldtimerversicherungen zugänglich. Bei einigen Versicherern gibt es den Sonderschutz zwar auch ohne H-Zulassung, doch häufig ist sie eine Grundvoraussetzung.

Der Abschluss einer Oldtimerversicherung ist eine gute Wahl. Hierfür spricht die zumeist erweiterte Absicherung. Man denke nur an einen Kaskoschaden: Die Kosten der Reparatur können für eine konventionelle Kfz-Versicherung zu hoch bemessen sein, sodass der Versicherungsnehmer auf einem Teil der Kosten sitzen bleibt. Bei der Oldtimerversicherung ist dies anders, sie verspricht im Regelfall einen deutlich besseren Schutz.

Gleichzeitig weiß sie auch beim Beitrag zu überzeugen, nicht selten lassen sich die Fahrzeuge äußerst preiswert versichern. Allerdings ist anzumerken, dass gewisse Einschränkungen gelten. Oft dürfen die Fahrzeuge nicht als Erstwagen genutzt werden und manchmal wird sogar die jährliche Laufleistung limitiert. Sofern diese Einschränkungen kein Problem darstellen, ist die Oldtimerversicherung meist eine hervorragende Wahl.

 

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