Im Versicherungsgeschäft existieren unzählige Stichtage und Kündigungsfristen. Dies trifft unter anderem auch für die private Krankenversicherung zu. Wer von der gesetzlichen in die private Krankenversicherung wechseln möchte, sollte dieses Thema möglichst bald angehen und sich auf die Suche nach dem passenden Versicherer begeben – denn sollte man zu lange warten, ist mit höheren Kosten zu rechnen.

Damit ein Wechsel von der gesetzlichen in die private Krankenversicherung noch in diesem Jahr erfolgen kann, gilt es die Mitgliedschaft in der GKV bis zum 30. September zu kündigen. Eine spätere Kündigung hätte zur Folge, dass der Wechsel erst im kommenden Jahr möglich ist. Der Eintritt im kommenden Jahr kann jedoch zu einem höheren Beitrag führen. In der PKV ist die Höhe des Versicherungsbeitrags bzw. des Einstiegsbeitrags an das Alter des Versicherungsnehmers gekoppelt: Jüngere Versicherungsnehmer profitieren von einem niedrigeren Beitrag. Daher empfiehlt es sich, so früh wie möglich von der GKV in die PKV zu wechseln.

Es sind nur noch wenige Wochen bis zum 30. September dieses Jahres. Dementsprechend sollten sich Interessenten beeilen. Zwar kann ein entsprechender Antrag relativ schnell bei einem Versicherer eingereicht werden, allerdings ist zu berücksichtigen, dass dessen Bearbeitung ein bis zwei Wochen in Anspruch nehmen kann. Ebenso gilt es sich Zeit für die Suche nach dem richtigen Versicherer und PKV Tarif zu nehmen. Denn obwohl es inzwischen praktische Onlinetools gibt, benötigt die Suche einfach ihre Zeit. Um nicht unter Zeitdruck zu geraten, sollte man jetzt damit beginnen, erste Angebote einzuholen und zu vergleichen.


 

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