Die Höhe des Versicherungsbeitrags in der privaten Krankenversicherung wird von einer Vielzahl an Faktoren beeinflusst. Zu diesen Faktoren zählt unter anderem auch das Alter des Versicherungsnehmers. Im Allgemeinen gilt: Je jünger der Versicherungsnehmer, desto besser. Dies hat gleich zwei Gründe: Zum einen sind die Behandlungskosten junger Patienten nicht so hoch bemessen, zum anderen bleibt den Versicherern mehr Zeit, um finanzielle Rücklagen zu bilden. Aus diesem Grund empfiehlt sich ein möglichst früher Eintritt in die private Krankenversicherung.

Interessenten, die bald in die private Krankenversicherung wechseln möchten, sollten sich daher beeilen. Zumindest gilt dies für die Kündigung der Mitgliedschaft in der gesetzlichen Krankenversicherung. Kassenpatienten, die diesen Monat kündigen, können zum 01. Dezember in die private Krankenversicherung wechseln. Sollte die Kündigung erst im Oktober ausgesprochen werden, ist der PKV-Eintritt frühestens im Januar und somit erst im neuen Jahr möglich.
Im Hinblick auf den Beitrag des angehenden Versicherungsnehmers macht dies einen nennenswerten Unterschied. Wer in diesem Jahr wechselt, wird im Hinblick auf das Alter anders eingestuft. Dieses Jahr wird noch angerechnet, sodass der Beitrag ein wenig niedriger bemessen ist. Sollte man im nächsten Jahr eintreten, wird der Versicherer einen um ein Jahr höheren Alterswert ansetzen, was automatisch zu einem höheren Versicherungsbeitrag führt. Wie hoch die Mehrkosten bemessen sind, lässt sich nur schwer sagen – da kommt es letztlich auf den Versicherer sowie den gewählten Tarif an. Im Allgemeinen kann gesagt werden, dass sich der monatliche Kostenvorteil auf einen Betrag von ungefähr 10 bis 15 Euro beläuft.


 

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