Obwohl wieder fleißig gebaut wird, stehen in Deutschland unzählige Wohngebäude, die mehrere Jahrzehnte alt sind und somit in Sachen Energieeffizienz nicht gerade eine Vorbildfunktion übernehmen. Hierbei handelt es sich um ein Problem, dass zunehmend mehr Eigentümern große Sorgen bereitet. Die alten Gebäude haben sich aufgrund der gestiegenen Energiepreise zu regelrechten Kostenfallen entwickelt. Da überrascht es nicht, dass sich die energetische Sanierung stark auf dem Vormarsch befindet.

Allerdings gelten entsprechende Vorhaben als äußerst kostspielig, sodass an der Aufnahme vom Fremdkapital kein Weg vorbeiführt. In diesem Zusammenhang kommt zwangsläufig die Frage auf, welche Bank das passende Darlehen anbietet.

Diese Frage ist jedoch schwierig zu beantworten, da es auf den jeweiligen Einzelfall ankommt. Generell wird auf Mischfinanzierungen gesetzt, d.h. mehrere Banken beteiligen sich an der Finanzierung. Der Löwenteil wird oft über ein klassisches Hypothekendarlehen abgedeckt, ergänzend werden Förderdarlehen aufgenommen. Diese Kombination ist sehr verbreitet, weil die Förderdarlehen oft sehr gut zugänglich sind und daher stattliche Zinsvorteile versprechen.

Infolge ist der Aufwand, eine solche Finanzierung zu gestalten, größer als beispielsweise bei einem Immobilienkauf bemessen. Es gilt zu ermitteln, welche konkreten Maßnahmen gefördert werden können und auf welche Höhe sich die Fördermittel in der Summe belaufen. Im Anschluss gilt es einen Finanzierungspartner für den Restbetrag zu finden. Im Idealfall liegt dieser bei mehr als 40.000 Euro, weil viele Banken ihre Immobiliendarlehen erst ab dieser Größenordnung vergeben. Wer auf eine richtige große Auswahl an Banken blicken möchte, sollte mindestens 50.000 Euro finanzieren.

Häufig tendieren Interessenten dazu, über regionale Banken zu finanzieren. Im Zinsvergleich können sich die Regionalfinanzierer aber längst nicht immer behaupten. Ganz oft ist es sinnvoller auf Direktbanken zu setzen, weil dadurch eine ordentlich Zinsersparnis lockt.


 

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