Die private Altersvorsorge liegt im Trend, viele Deutsche haben längst vor Jahren reagiert und eine Riester-Rente abgeschlossen. Experten überrascht dies nicht, schließlich locken schöne Zuschüsse vom Staat. Ein Erwachsener erhält bis zu 154 Euro pro Jahr – und sollte er Kinder haben, locken sogar noch weitere Zuschüssen.

Allerdings kann es passieren, dass sich der Staat diese Zuschüsse wieder zurückholt. Viele Personen mögen dies für einen schlechten Scherz halten, doch sollte man nicht (oder nicht mehr) förderberechtigt sein, droht ein Verlust der Förderung. Die zuständige Behörde, die ZfA, wird in solchen Fällen aktiv und nimmt Rückbuchungen vor.

Leider finden solche Rückbuchungen ohne vorheriges Informieren der betroffenen Sparer statt. Wer private Altersvorsorge betreibt, wird erst später informiert, nämlich mit dem Jahresauszug. Es kann daher passieren, dass eine solche Abbuchung schon mehrere Monate zurückliegt. Umso eiliger haben es viele Betroffene dann damit, sich ihr Geld zurückzuholen.

Hierbei handelt es sich um kein leichtes Vorhaben. Laut einem aktuellen Medienbericht kann es viele Monate – und teilweise sogar Jahre – dauern, bis solch eine Angelegenheit geklärt ist. Umso wichtiger ist es daher, sich gut vorzubereiten. Experten raten dazu, schon im Vorfeld zu prüfen, aus welchem Grund der Förderanspruch verloren gegangen sein kann. Ein Gespräch mit einem kompetenten Ansprechpartner beim Anbieter des jeweiligen Vorsorgeprodukts ist ein erster Schritt.

An dieser Stelle ist anzumerken, dass solche Rückbuchungen nur äußerst selten stattfinden. Aber es ist wichtig, dieses Risiko zu kennen und es im Hinterkopf zu behalten. Schließlich könnten sich die Lebensumstände ganz schnell ändern, wodurch es unter Umständen erforderlich wird, die Vorsorge anzupassen, damit der Anspruch auf Erhalt der Riester-Zulage weiterhin bestehen bleibt.


 

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