Einst galt die Lebensversicherung als die Lieblingsversicherung der Deutschen. Mittlerweile ist das Interesse jedoch stark rückläufig, was nicht zuletzt mit der Berichterstattung in den Medien zu tun hat. Zunehmend mehr Journalisten raten von der Kapitallebensversicherung ab, weil sie sich im Hinblick auf die Rendite nicht mehr rechnen würde.

Es existiert jedoch eine ganze Reihe an Fakten, die weiterhin für die kapitalgebundene Lebensversicherung spricht. Da wäre insbesondere ihre Eignung zur privaten Altersvorsorge. Viele Leute haben zwar auf typische Riester-Produkte wie private Rentenversicherung oder Riester-Bausparer umgesattelt, übersehen dabei jedoch einen entscheidenden Punkt: Bei den geförderten Vorsorgelösungen ist nicht keine Kapitalentnahme gestattet. Nach Eintritt in den Ruhestand wird lediglich die Privatrente ausgezahlt, das gesparte Kapital steht hingegen nicht mehr zur Verfügung.

Wer bei der Altersvorsorge auf die Lebensversicherung setzt, erhält zwar weder Zuschüsse noch Steuervorteil, behält aber im Gegenzug die Kontrolle über sein Kapital. Sollte man beispielsweise im Alter die Entscheidung treffen, größere Beträge investieren zu wollen (z.B. für die Modernisierung des Eigenheims), so kann die Versicherungssumme zu diesem Zweck verwendet werden.

Zudem muss es um die Renditen nicht zwangsläufig schlecht bestellt sein. Genau genommen bieten sich sogar enorme Chancen. Besonders fondsgebundene Policen sind eine wirkliche Alternative zu anderen Vorsorgeprodukten. Zwar kann über die Höhe des Betrags, der am Ende der Laufzeit ausgezahlt wird, nur spekuliert werden, aber die Chancen sind beträchtlich – und abgesehen davon, sind die Angehörigen während der Sparphase finanziell abgesichert.


 

Diese Meldung weiterempfehlen

 Share  Share  Share