Die niedrigen Bauzinsen sowie die Angst vor einer möglichen Euro-Krise haben die Nachfrage im Immobiliensektor rapide steigen lassen. Zunehmend mehr Haushalte treffen die Entscheidung, ein Eigenheim zu erwerben und somit die Gunst der Stunde zu nutzen. Selbst diejenigen, die bereits ein Eigenheim besitzen, sehen sich am Markt um. So mancher Besserverdiener will zusätzlich in Immobilien investieren und trifft daher die Entscheidung, eine Ferienimmobilie zu kaufen.

Doch nicht immer reichen die Ersparnisse, auch im Bereich der Ferienimmobilien sind Finanzierungen nicht unüblich. Allerdings gestalten sich diese vergleichsweise schwierig. Etliche Kaufinteressenten sind überrascht, wenn sich Banken gehen eine Finanzierung aussprechen. Meist spielt es keine Rolle, ob bei der Hausbank oder einer Direktbank angefragt wird: Das Interesse der Banken hält sich stark in Grenzen.

Hierfür zeigt sich die Tatsache verantwortlich, dass entsprechende Investments an ein höheres Risiko gekoppelt sind. Mit der Ferienimmobilie gehen die Leute anders als mit dem Eigenheim um – entsprechend wird die Immobilie im Ernstfall schneller gefallen lassen. Hinzu kommt die räumliche Distanz. Oft befinden sich die Objekte in ganz anderen Regionen, sodass sich die Eigentümer nicht unmittelbar um sie kümmern können. In Anbetracht dieser sowie weiterer Risiken haben etliche Banken für sich beschlossen, Ferienimmobilien aus Prinzip nicht zu finanzieren.

Wer dennoch eine Finanzierungszusage benötigt, hat im Regelfall die besten Chancen, wenn er oder sie sich direkt mit einer Bank vor Ort in Verbindung setzt. In der Nord- und Ostseeregion ist die Finanzierung entsprechender Objekte vergleichsweise stark verbreitet. Dort kennen die Banken ihre regionalen Immobilienmärkte sehr gut und sind daher am ehesten zu einer Darlehensvergabe bereit.


 

Diese Meldung weiterempfehlen

 Share  Share  Share  Share