Beim Blick auf die Zinsen, die aktuellen im Bereich der Tages- und Festgeldanlagen geboten werden, vergeht vielen Privatanlegern die Freude. Die Zinsen sind bei vielen Anbietern nämlich so niedrig, dass eine Kompensation der Inflation nicht gewährleistet ist. Zumal die Zinsen aller Voraussicht nach noch eine ganze Weile so niedrig belieben werden. Die Inflation soll hingegen anziehen.

Die Inflation ist ein Thema, das immer wieder für Angst und Schrecken sorgt. Private Anleger sollten aber nicht den Kopf in den Sand stecken. Zwar mag es derzeit schwierig sein, der Inflation ein Schnippchen zu schlagen, aber wer nichts unternimmt, hat automatisch verloren. Besser ist es, sich eine gezielte Strategie zurechtzulegen und konsequent danach zu handeln.

Hierbei geht es im Wesentlichen darum, den richtigen Anlagemix zu finden. Es kann zum Beispiel darüber nachgedacht werden, den klassischen Bereich der Sparanlagen zu verlassen. Dies bedeutet natürlich nicht, sämtliche Zinsanlagen aufzulösen. Clevere Anleger ermitteln zielsicher, welche Banken im Bereich der Tagesgeld- und Festgeldanlagen die besten Zinsen versprechen. Einen Teil der Ersparnisse legt man dort weiterhin an, der Rest wird umgeschichtet.

So wäre es zum Beispiel denkbar, auf Unternehmensanleihen zu setzen. Über einen Onlinebroker sind entsprechende Investments schnell und unkompliziert getätigt. Wichtig ist allerdings, dass man das Prinzip der Anlage verstanden hat und ausreichend Zeit mitbringt. Wer in Anleihen investiert, legt sein Geld im Regelfall langfristig an.

Aktien sind eine Alternative. Zwar sind entsprechende Anlagen an ein noch höheres Risiko gekoppelt, aber dafür locken auch höhere Renditen. Vorsichtige Anleger setzen auf stabile Aktien, die regelmäßige Dividendenausschüttungen versprechen. Die Kombination aus Dividendenzahlung und Kursgewinn verspricht ebenfalls einen guten Inflationsschutz – wobei natürlich in Kauf genommen werden muss, dass die Aktienkurse zwischenzeitlich einbrechen.

Vorsichtig ist beim Erwerb von Edelmetallen angebracht. Wer kaufen möchte, sollte sich mit der Materie sehr intensiv auseinandersetzen. Für Gold und Silber spricht vor allem die Sicherheit gegenüber einer möglichen Euro-Krise. Allerdings gibt es weder Verzinsung noch Dividendenausschüttungen. Außerdem können Wertverluste entstehen.

 

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