Die Zeiten, in denen man sich ein Haus fürs Leben gekauft hat, sind zweifelsfrei vorüber. Immer häufiger sehen sich Immobilieneigentümer dazu gezwungen, ihre Objekte wieder zu verkaufen, da sie aus beruflichen Gründen umziehen müssen. Es ist nun einmal Fakt, dass sich die Arbeitswelt verändert hat und den Arbeitnehmern ein sehr hohes Maß an Flexibilität abverlangt.

Selbstverständlich ist nicht jeder Arbeitnehmer von dieser Problematik betroffen. Dennoch steigt die Zahl solcher Fälle deutlich an. Gerade wenn es darum geht, im Job voranzukommen und Karriere zu machen, gilt es heutzutage flexibel sein – da kann es schon einmal vorkommen, an einen ganz anderen Ort ziehen zu müssen.

Doch leider ist das häufig leichter gesagt als getan. Ein Immobilienverkauf lässt sich gar nicht immer so schnell in die Wege leiten. Denn um das Darlehen ablösen zu können, muss man die sogenannte Vorfälligkeitsentschädigung aufwenden können, die sich unter Umständen auf einen sehr hohen Betrag beläuft. Je nach Zinssituation und Restlaufzeit kann es hier um große fünfstellige Beträge gehen. Deshalb ist es ratsam, sich entsprechend abzusichern.

Gerade wenn man die Wahrscheinlichkeit sehr hoch ist, aufgrund des Berufs den Wohnort wechseln zu müssen, gilt es schlichtweg als ratsam, entsprechende Maßnahmen zu ergreifen. Hierzu gilt es mit der Bank eine Vereinbarung zu treffen: Bei Eintritt bestimmter Härtefälle soll diese auf die Erhebung der Vorfälligkeitsentschädigung verzichten. Dies ist inzwischen bei immer mehr Banken möglich. Im Gegenzug fordern die Banken eine Einmalzahlung oder sie nehmen einen Zinsaufschlag vor. Aufgrund des Nutzens kann sich die Vereinbarung trotz Gebühr lohnen.


 

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