Bei einer Immobilienfinanzierung geht es um viel Geld, die meisten Darlehensnehmer benötigen gut 20 Jahre, um ihre Verbindlichkeiten vollständig zu tilgen. Während dieses Zeitraums kommt dem Hauptverdiener der Familie eine besonders große Bedeutung zu: Sein Einkommen wird benötigt, um die Rückzahlung des Darlehens zu gewährleisten.

Leider ereignen sich im Leben manchmal große Schicksalsschläge, bei denen beispielsweise Familienernährer um das Leben kommen. In solchen Fällen haben es die Hinterbliebenen gleich doppelt schwer. Sie haben keinesfalls nur den Verlust eines Familienmitglieds zu verkraften, sie müssen außerdem einem enormen finanziellen Druck standhalten. Verantwortungsvolle Personen fragen sich daher schon vor Aufnahme eines Immobiliendarlehens, wie sie ihre Familien am besten absichern.

Bedeutung der finanziellen Absicherung

Sollte der Hauptverdiener sterben, befindet sich der Rest der Familie oft nicht in der Lage, die Verbindlichkeiten weiterhin zu bedienen. Als Folge droht der Verlust der Immobilie und nicht selten sogar des gesamten Eigentums. Für Eltern sowie Verheiratete ohne Kinder ist es daher wichtig, für eine ausreichende Absicherung zu sorgen.

So erfolgt die Absicherung

Damit die Familie im Ernstfall abgesichert ist, bleibt nur der Abschluss einer geeigneten Versicherung. Insgesamt gibt es drei verschiedene Möglichkeiten, die nachfolgend kurz vorgestellt werden.

Spezialversicherung: Es gibt spezielle Versicherungen für Darlehensnehmer, wie zum Beispiel Hypoprotect. Attraktiv sind derartige Lösungen vor allem deshalb, weil sie eigens auf die Bedürfnisse von Darlehensnehmern abgestimmt sind. Allerdings liegt die Versicherungsprämie vergleichsweise hoch und ist häufig als Einmalzahlung zu entrichten.

Lebensversicherung: Die Lebensversicherung ist nicht so speziell abgestimmt, sichert aber das eigentliche Kernrisiko ebenfalls hervorragend ab. Sollte der Versicherungsnehmer sterben, steht den Hinterbliebenen die Versicherungssumme zur Verfügung, um damit den Restschuldbetrag des Darlehens abzulösen. Kostengünstiger ist die Kapitallebensversicherung, weil der Versicherungsnehmer am Ende der Laufzeit seine gesamten Beiträge zuzüglich einer Rendite erstattet bekommt. Allerdings können etliche Familien diese Doppelbelastung (Darlehensrate und Versicherungsbeitrag) nicht stemmen.

Daher wird gerne auf die Risikolebensversicherung ausgewichen. Sie ist zwar ein wenig teurer, da keine Erstattung der Beiträge vorgesehen ist – im Gegenzug ist die monatliche Belastung jedoch sehr viel geringer und somit leichter zu stemmen.

Empfehlung für unsere Beispielfamilie

Unsere Beispielfamilie kann ihren Immobilienkauf geradeso stemmen, Ersparnisse werden im Anschluss kaum noch vorhanden sein. Zugleich kommt dem Einkommen des Vaters eine hohe Bedeutung zu. Angesichts dieser Ausgangssituation raten wir zur Risikolebensversicherung. So wird die Familie hervorragend abgesichert und zugleich bleiben die damit verbundenen Mehrkosten überschaubar.


 

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