Am vergangenen Freitag wurde an zahlreichen Orten die Wintersport-Saison eröffnet. Seither laufen die Ski-Lifte wieder und etliche Freunde des Wintersports werden sich auf den Weg in die Bergsportregionen machen. Wer hohe Anforderungen stellt und beispielsweise langen Abfahrten sucht, scheut nicht davor zurück, dafür ins Ausland zu fahren. Länder wie Italien, Österreich oder die Schweiz werden auch aufgrund ihrer relativen Nähe zu Deutschland gerne aufgesucht.

Nun ist es allerdings so, dass es beim Sport nicht immer so läuft, wie man es gerne hätte. Das Vergnügen endet oftmals schmerzlich: In den Wintersportregionen erfahren die Krankenstationen und Krankenhäuser einen enormen Zulauf. Wintersportunfälle sind keine Seltenheit. Jedoch gibt es viele Wintersportler, die diese Tatsache ausblenden und sich deshalb nicht um ihre persönliche Absicherung kümmern. Gerade wenn man im Ausland auf Ski oder auf dem Snowboard unterwegs ist, tut man aber gut daran: Nicht immer werden die Kosten von der Krankenkasse übernommen.

Zwar bietet die gesetzliche Krankenversicherung auch im Ausland (zumindest in vielen Staaten der EU) einen gewissen Grundschutz, allerdings werden viele Kosten nicht übernommen. Besonders Krankentransporte oder Bergrettungen sind häufig ausgeschlossen. Für den Verletzten bedeutet dies, womöglich hohe Kosten aus eigener Tasche begleichen zu müssen. Aber auch PKV-Versicherte sollen sich vorher informieren: Nicht immer umfasst die Police einen entsprechend umfangreichen Versicherungsschutz

Damit es nicht zum finanziellen Desaster kommt, sollte Vorsorge getroffen werden. Durch den Abschluss einer ergänzenden Auslandskrankenversicherung kann ein wesentlich besserer Schutz erlangt werden. Schon für wenige Euro (ab ca. 10 Euro pro Jahr) ist dieser Schutz zu haben. Am besten nimmt man sich hierfür ein wenig Zeit: Man sollte die einzelnen Versicherungen mitsamt der gebotenen Leistungen vergleichen, um gut abgesichert zu sein.


 

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