Vor rund anderthalb Jahren nahm „Finanztest“, der Finanzableger der „Stiftung Warentest“, die auf dem deutschen Versicherungsmarkt angebotenen Zahnzusatzversicherungen unter die Lupe. Bereits damals stießen die Testergebnisse auf großes Interesse, weil der Bedarf entsprechender Versicherungen deutlich zugenommen hat. Aufgrund der Einschneidungen, die im Bereich der gesetzlichen Krankenversicherung vorgenommen wurden, müssen Zahnarztpatienten immer tiefer in die eigene Tasche greifen – besonders beim Zahnersatz wird nur noch ein vergleichsweise kleiner Teil der Kosten übernommen.

Aus dem damaligen Test ging hervor, dass gerade einmal drei Anbieter das Urteil „sehr gut“ erhalten konnten. Im Grunde ist das kein schlechtes Ergebnis, allerdings wurde deutlich, dass es bei der Auswahl auf jeden Fall gut aufzupassen gilt. Im diesjährigen Test zeichnete sich ein anderes Bild ab. Die Anzahl der Zahnzusatzversicherung, die mit dem Testurteil „sehr gut“ ausgezeichnet werden konnten, hat sehr deutlich zugenommen. Ganze 16 Versicherungen wurden entsprechend auszeichnet.

Hieran wird deutlich, dass die Versicherer die gestiegene Nachfrage erkannt haben und gleichzeitig auf die Kritikpunkte von Versicherungsexperten eingegangen sind. Daher sollte es heutzutage auch problemlos möglich sein, eine gute Zahnzusatzversicherung zu finden. Dennoch gilt es bei der Auswahl einige Punkte zu berücksichtigen. So ist es zum Beispiel wichtig, dass beim Zahnersatz auch Implantate und Inlays eingeschlossen sind.

Übrigens kann sich der Abschluss einer solchen Versicherung auch für Privatversicherte lohnen. Denn längst nicht jeder PKV Anbieter hat einen guten Zahnschutz im Programm. Da kann es manchmal äußerst hilfreich sein, sich außerhalb bzw. bei anderen Versicherern umzusehen. Am Ende zählt nämlich nur eines: Die Leistungen der Versicherung müssen stimmen.


 

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