Die meisten Bauherren möchten auf ihrer Baustelle aktiv mitwirken, um dadurch Geld zu sparen. Das Erbringen so genannter Eigenleistungen liegt im Trend, vor allem beim Innenausbau packen viele Bauherren ordentlich mit an. Allerdings bleibt es nicht immer nur beim Unterstützen der Fachleute, so mancher Bauherr geht einen Schritt weiter, indem er größere Teile der Arbeiten eigenständig ausführt.

Im Grunde lässt sich diese Aufgabe durchaus bewerkstelligen. Vor allem diejenigen, die in handwerklichen Berufen arbeiten, sind meist sehr erfahren und können daher zahlreichen Arbeiten selbst nachgehen. Allerdings droht auch hier eine Gefahr: Viele Bauherren überschätzen sich in Sachen Geschwindigkeit, sodass das Erbringen ihrer Muskelhypothek wesentlich länger dauert, als ursprünglich geplant.

Wenn zeitliche Verzögerungen zum Problem werden

Es gibt Fälle, in denen eine solche Verzögerung zwar ein wenig ärgerlich sein kann, jedoch keine ernsthaften Folgen nach sich zieht. Doch nicht immer ist dies so, wer zum Beispiel zur Miete wohnt und deshalb seinen Mietvertrag bereits gekündigt hat, steht womöglich unter einem ganz enormen Zeitdruck. Wird man in solch einer Situation nicht rechtzeitig fertig, könnte es brenzlich werden. Womöglich lässt sich der Mietzeitraum nicht mehr verlängern, sodass ggf. noch eine Zwischenunterkunft gefunden werden muss.

Besser ist es natürlich, wenn dieser Fall nicht eintritt und die Eigenleistungen nach Plan erbracht werden. Die große Kunst besteht letztlich darin, diesen Zeitraum genau zu ermitteln. Leider berechnen ihn viele Personen selbst und gehen dabei äußerst optimistisch vor. Als Folge stehen sie später unter einem enormen Zeitdruck. Schon kleine Rückschläge genügen dann, damit der der Zeitplan nicht mehr eingehalten werden kann. Umso mehr empfiehlt es sich daher, die Planung nicht allein zu übernehmen, sondern sich von einem Fachmann unterstützen zu lassen.


 

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