Vergangene Woche haben wir einen Blogbeitrag veröffentlicht, in welchem die Bedeutung der privaten Altersvorsorge noch einmal sehr gut betont wurde. Schließlich geben die neuesten Zahlen zur zusammengefassten Geburtenziffer nur wenig Grund zur Freude: Es werden immer weniger Kinder in Deutschland geboren, die Anteil der Senioren an der Gesamtbevölkerung wird daher immer größer.

Folglich ist es umso wichtiger geworden, sich nicht mehr ausschließlich auf die gesetzliche Rentenversicherung zu verlassen. Stattdessen empfiehlt es sich, auf die private Altersvorsorge zu setzen. Möglichkeiten gibt es zu genüge – man muss sie nur nutzen. Dieser Beitrag zeigt, welche konkreten Möglichkeiten zu empfehlen sind.

Private Rentenversicherung

Die private Rentenversicherung basiert auf einem ganz simplen Prinzip. Der Versicherungsnehmer leistet jeden Monat einen Beitrag, der letztlich investiert wird. Das Ziel besteht darin, einen Kapitalstock zu bilden, der später eine Rendite erwirtschaftet. Die Rendite wird später als Privatrente ausgezahlt. Interessant sind vor allem Rentenversicherungen, die an eine stattliche Förderung (Riester oder Rürup) gekoppelt sind. Der Zuschuss / der Steuervorteil ist enorm.

Eigenheim erwerben

Das Eigenheim ist ebenfalls eine sinnvolle Maßnahme zur privaten Altersvorsorge – besonders vor dem Hintergrund, dass die Mieten stärker als die Renten anziehen. In anderen Worten: Die Renten werden langsamer als die Mietpreise erhöht. Infolge müssen Rentenempfänger, die zur Miete wohnen, immer größere Anteile ihres Einkommens für die Miete opfern. Wer im Eigenheim wohnt, hat zwar auch Kosten, allerdings liegen diese bei weitem nicht so hoch und der Kostenanstieg ist ebenfalls nicht so sehr ausgeprägt.

Kinder bekommen und in diese investieren

Das Kinderkriegen liegt nicht gerade im Trend – denn Kinder kosten Geld. Allerdings sind sie – sofern die richtige Erziehung erfolgt – eine gute Altersvorsorge. Wer sich gut um seine Kinder kümmert, stellt letztlich sicher, dass er im Alter versorgt wird. Außerdem unterstützt man auf diesem Weg auch passiv das Rentensystem: Wenn wieder mehr Kinder geboren werden, kommt es zu einer Stabilisierung auf der Seite der Renteneinnahmen.


 

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