Die Zeit der extrem niedrigen Hypothekenzinsen sollte nicht lange anhalten. Ab Mitte Juli dieses Jahres setzten die Zinssätze für Immobiliendarlehen zum Tiefflug an. Es dauerte ungefähr drei Monate, bis die Bauzinsen das Rekordtief des Vorjahres unterschritten und Baugeld somit günstiger als je zuvor war. Potentielle Darlehensnehmer wie Bauherren und Käufer hatten dementsprechend allen Grund zur Freude.

Personen, die vor ungefähr drei Wochen die Chance genutzt und beim günstigen Baugeld zugeschlagen haben, dürfen sich glücklich schätzen. Die Zinssätze haben seither nämlich wieder deutlich angezogen. Dies wird zumindest beim Blick auf die DGZF-Pfandbriefkurve deutlich: Die Zinssätze für Immobiliendarlehen mit einer Zinsbindung von zehn Jahren haben um ca. 0,3 Prozent angezogen, was einem sehr deutlichen Zinsanstieg entspricht.

Auch nach dem Zinsanstieg ist Baugeld immer noch vergleichsweise günstig. Interessenten sollten sich daher nicht zu sehr ärgern, falls sie das Zinstief verpasst haben sollten. Bei einigen Banken besteht ohnehin noch die Chance, in den Genuss besonders niedriger Zinssätze zu gelangen. Es ist nämlich längst nicht so, dass die Banken ihre Zinssätze beim Baugeld täglich anpassen. Häufig werden die Zinsanpassungen in Wochenabständen vorgenommen, wodurch man als Darlehensnehmer die Chance auch erhält, immer noch günstig finanzieren zu können. Welche Banken derzeit am günstigsten sind, lässt sich verallgemeinert jedoch nicht sagen. Interessenten haben keine andere Wahl als auf einen klassischen Zinsvergleich zu setzen, indem sie beispielsweise einen Baugeldvermittler einschalten, der sich auf dem Markt genau umsieht und die besten Finanzierungspartner ermittelt.


 

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