Anleger und Sparer haben derzeit nur wenig Grund zur Freude. Spätestens beim Blick auf den aktuellen EZB Leitzins dürfte geklärt sein, weshalb dies so ist. Am Zinsmarkt sieht es nämlich nicht besonders gut aus. Die Zinssätze liegen erschreckend niedrig – wer nicht aufpasst, spart sich aufgrund der Inflation arm.

Umso wichtiger ist es, beim Tätigen von Zinsanlagen sehr gezielt vorzugehen und Ausschau nach den besten Angeboten zu halten. Das Ziel besteht darin, Anlagen mit einer möglichst guten Verzinsung zu finden. Es lohnt sich, Konditionen einzelner Banken zu vergleichen und sich anschließend für die renditestärksten Angebote zu entscheiden.

Die Unterschiede, die zwischen den Zinssätzen der Banken derzeit bestehen, sind ausgesprochen groß. Bei Festgeldanlagen mit einjähriger Anlagedauer bieten zahlreiche Banken noch nicht einmal eine Verzinsung von zwei Prozent – selbst bei namhaften Direktbanken liegen die Zinssätze unterhalb dieser Grenze. Allerdings gibt es auch Banken, die eine wesentlich attraktivere Verzinsung zu bieten haben. Ein Blick auf die aktuellen Zinskonditionen in unserem Festgeldvergleich macht deutlich: Wer sich für Topangebote entscheidet, kann die Renditen seiner Festgeldanlagen deutlich steigern.

Genau betrachtet gibt es sogar nur relativ wenige Banken, die im Bereich der Festgeldanlagen eine wirklich attraktive Verzinsung zu bieten haben. Sparer sollten deshalb die Augen offen halten und die Festgeldzinsen der einzelnen Anbieter genau vergleichen. Ein solcher Vergleich lohnt sich. Durch Wahl der richtigen Bank lässt sich die Rendite nahezu verdoppeln.

Verständlicherweise sollte der Fokus nicht ausschließlich auf die Zinssätze der Banken gerichtet sein. Ganz wichtig ist die Einlagensicherung, die auf gar keinen Fall zu kurz kommen darf. Die Bankenkrise ist nämlich noch längst nicht überstanden. Auch wenn es unwahrscheinlich sein mag, dass weitere Banken in die Pleite rutschen, sollte dieses Risiko durch Wahl eines Festgeldkontos mit hoher Einlagensicherung begrenzt werden.


 

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