Baugeld ist derzeit ungemein günstig: Die Hypothekenzinsen befinden sich auf einem sehr niedrigen Niveau, das es einfach zu nutzen gilt. Allerdings sind nicht alle Personen, die ein Eigenheim errichten oder kaufen möchten, bereits soweit, dass sie ihr Vorhaben direkt angehen können. In Abhängigkeit von den jeweiligen Lebensumständen kann es gegebenenfalls noch einige Jahre dauern, bis das Thema Immobilienerwerb tatsächlich auch in der Praxis angegangen werden kann.

In solch einem Fall bietet es sich geradezu an, eine Sicherung der gegenwärtigen Baugeldkonditionen vorzunehmen, indem ein Bausparvertrag abgeschlossen wird. Bei Bausparverträgen verhält es sich nämlich so, dass der Zins für das spätere Bauspardarlehen direkt bei Vertragsabschluss vereinbart wird. Wer jetzt während der Niedrigzinsphase abschließt, kann in einigen Jahren enorm profitieren.

Allerdings sollte man beim Abschluss von Bausparverträgen nichts überstürzen. Zum einen gilt es zu überprüfen, ob das Bausparen tatsächlich zu den eigenen Anforderungen und Möglichkeiten passt. Zum anderen muss ein günstiger Bausparvertrag gefunden werden. Schließlich setzen die Bausparkassen ganz unterschiedliche Zinssätze fest – und längst nicht jede Bausparkasse hat beim Zinstief mitgezogen.
Gerade wegen der Zinsunterschiede, die zwischen den einzelnen Anbietern existieren, ist es ungemein wichtig, sich Zeit für einen Zinsvergleich zu nehmen. Bei Bausparverträgen lohnt es sich, genau hinzusehen. Allerdings ist es nicht ganz so leicht, den Markt rasch zu durchleuchten. Sinnvoll ist es, mehrere konkrete Angebote einzuholen. Zwar mag diese Vorgehensweise relativ viel Zeit in Anspruch zu nehmen, aber dafür profitiert man gleich doppelt. Zum einen wird man umfassend beraten, zum anderen findet man zielsicher heraus, welche Bausparkassen mit den besten Konditionen aufwartet.


 

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