Das Thema Energiesparen hat in den letzten Jahren sehr stark an Bedeutung gewonnen: Hohe Preise für Heizöl und Erdgas haben deutlich gemacht, wie teuer Heizung und Warmwasserversorgung sein können. Deshalb ist es umso ratsamer, beim Hausbau auf die richtige Bauweise zu setzen bzw. das Thema Energiesparen zu berücksichtigen. Die Bauweise und der Einsatz hochwertiger Dämmstoffe können dazu beitragen, den Energiebedarf maßgeblich zu senken und somit niedrige Betriebskosten zu garantieren.

Allerdings haben derartige Häuser ihren Preis: Wer sich beispielsweise für die Errichtung eines Passivhauses entscheidet, muss ganz schön tief in die Tasche greifen. Die Mehrkosten gegenüber der konventionellen Bauweise fallen recht ordentlich aus. Je nach Gebäude belaufen sich die Mehrkosten auf 50.000 Euro oder mehr. Für den Großteil der Bauherren bedeutet dies, ein größeres Immobiliendarlehen aufzunehmen.

Bei der Finanzierung entsprechender Immobilien gilt es aufzupassen: In zahlreichen Fällen besteht die Möglichkeit, Förderdarlehen zu erhalten. Diese Darlehen zeichnen sich durch besonders niedrige Zinssätze aus und tragen somit dazu bei, die finanzielle Gesamtbelastung zu senken. Wie das „Handelsblatt“ erst vor wenigen Tagen schrieb, sollen sich Bauherren insbesondere im Bereich der KfW Darlehen genau umsehen. Die KfW Bank wartet mit mehrere Förderdarlehen für Bauherren auf, die sich durch niedrige Zinssätze auszeichnen.

Gerade wenn es um die Förderung ökologischer Baumaßnahmen geht, zeigt sich die KfW Bank äußerst großzügig. Die Darlehen sind staatlich subventioniert, weshalb sie von anderen Banken im Normalfall nicht unterboten werden können. Dementsprechend macht die Einbindung umso mehr Sinn: Der Zinsvorteil ist zumeist groß bemessen, wodurch gerade auf lange Sicht viel Geld gespart werden kann.


 

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