Wenn es um den Urlaub geht, sind viele Personen dazu bereit, eine Menge Zeit in die Planung zu investieren. Allerdings gibt es einige Themen, die dabei häufig ausgeklammert werden. Hierzu zählt vor allem das Thema Auslandskrankenschutz. Dabei ist dessen Bedeutung enorm hoch: Wer sich im Ausland verletzt oder krank wird, benötigt einen zuverlässigen Versicherungsschutz. Andernfalls besteht die Gefahr, hohe Kosten aus eigener Tasche tragen zu müssen.

Häufig wird angenommen, dass ausschließlich gesetzlich Versicherte einen solchen Schutz benötigen. Diese Annahme ist jedoch nicht ganz richtig: In zahlreichen Fällen sind auch PKV-Versicherte gut damit beraten, sich für den Abschluss einer ergänzenden Versicherung zu entscheiden.
So gibt es zum Beispiel PKV-Tarife, die keinen Auslandsschutz beinhalten. Als PKV-Versicherter sollte man daher unbedingt überprüfen, ob eine Absicherung besteht. Erst wenn diese Frage geklärt ist, kann man mit gutem Gewissen ins Ausland reisen. Sollte ein Versicherungsschutz automatisch beinhaltet sein, kann man problemlos verreisen. Ansonsten empfiehlt es sich, einen separaten Versicherungsschutz abzuschließen. Der Abschluss muss übrigens nicht zwingend beim gewohnten PKV-Anbieter erfolgen. PKV-Versicherte können ihren Auslandskrankenschutz auch bei anderen Versicherern abschließen. Wie man sich diesbezüglich entscheidet, sollte vom Leistungsumfang sowie von der Beitragshöhe abhängig machen.

Für Kassenmitglieder ist ein separater Versicherungsschutz noch wichtiger. Die gesetzliche Krankenversicherung bietet fürs Ausland einen oftmals eingeschränkten Versicherungsschutz. Je nach Land kann es vorkommen, dass unter Umständen gar keine Kosten übernommen werden. Wer sparen möchte, kann vor Reiseantritt überprüfen, welcher Schutz von der Kasse geboten wird. Noch sicherer ist es allerdings, eine separate Reise-Krankenpolice abzuschließen.


 

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