Am ersten April haben weitere Krankenkassen eine Erhöhung ihrer Beiträge vorgenommen bzw. den so genannten Zusatzbeitrag eingeführt. Konkret handelt es sich um drei Krankenkassen, die den Zusatzbeitrag allesamt bei 8 Euro pro Monat festgesetzt haben. Für mehr als 230.000 Kassenmitglieder bedeutet dies, künftig einen höheren Beitrag entrichten zu müssen.

Damit gibt es jetzt insgesamt 15 Krankenkassen, die den Zusatzbeitrag erheben. Allerdings wollen sich die betroffenen Kassenmitglieder nicht allesamt mit dieser Entwicklung abfinden: Noch nie zuvor gab es so viele Wechsler innerhalb der gesetzlichen Krankenversicherung. Seit Beginn dieses Jahres sollen 485.000 Kassenmitglieder eine Kündigung ausgesprochen und ihre Krankenkasse gewechselt haben. Dieser Wechsel kann sehr schnell vonstatten gehen: Wenn eine Krankenkasse den Zusatzbeitrag erhebt, steht den betroffenen Mitgliedern ein 4-wöchiges Sonderkündigungsrecht zu.

Ein solcher Wechsel sollte allerdings gut überlegt sein. Wer dem Zusatzbeitrag entfliehen möchte, sollte sich beim Kassenwechsel unbedingt für eine Krankenkasse entscheiden, die garantiert auch in Zukunft keinen Beitrag erheben wird. Zwar kann die Erhebung des Zusatzbeitrags in keinem Fall vollständig ausgeschlossen werden, doch zumindest gibt es einige Kassen, die vorerst nicht auf die Erhebung des Beitrags angewiesen sind.

Mehr als nur eine Alternative zum internen Wechsel ist der Wechsel von der gesetzlichen Krankenversicherung in die private Krankenversicherung. Wer sich für den Eintritt in die PKV entscheidet, kann von einem niedrigen Beitrag sowie weiteren Vorzügen profitieren. Die meisten Personen können sich in der PKV günstiger als in der GKV versichern und somit ihre Versicherungsausgaben senken. Außerdem erhalten sie per Tarifwahl die Möglichkeit, ein breites Spektrum an Leistungen genießen zu können.


 

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