Die Traumimmobilie ist gefunden, das Immobiliendarlehen beantragt, und dann folgt die böse Überraschung: Die Bank entscheidet sich gegen die Vergabe eines Immobiliendarlehens. Ablehnungen bei der Baufinanzierung sind häufiger verbreitet, als oft vermutet. Die Gründe sind verschieden und können je nach Bank variieren. Heute stelle ich Ihnen die fünf häufigsten Ablehnungsgründe vor und gebe Tipps, wie Sie Ihre Chancen auf eine Zusage verbessern.
Grund 1: Beruf
Das wichtigste Kriterium aus Sicht der Bank ist das Einkommen des Antragstellers. Er muss in der Lage sein, die monatlichen Darlehensraten sicher zu zahlen. Deshalb prüfen Banken sehr genau, welchen Beruf Antragsteller ausüben, und lehnen je nach Situation auch ab.
Befristete Arbeitsverhältnisse führen besonders häufig zu Problemen. Liegt eine Befristung vor, lehnen viele Banken eine Baufinanzierung grundsätzlich ab, weil unklar ist, ob der Vertrag verlängert wird. Ähnlich herausfordernd ist es für Selbständige, da ihre Einkommen oft stark schwanken. Manche Banken sehen dieses Risiko als zu hoch an. Für Selbständige empfiehlt es sich daher, früh mit einem erfahrenen Finanzierungsberater zu sprechen, um alle Unterlagen wie Jahresabschlüsse, BWAs oder Steuerbescheide optimal vorzubereiten.
Grund 2: Negative Bonitätsmerkmale
Allein das Einkommen reicht nicht aus, um die Bonität zu bewerten. Banken holen zusätzlich eine Schufa-Auskunft ein. Enthält diese negative Einträge, folgt in den meisten Fällen eine Ablehnung der Finanzierung.
Ein negativer Schufa-Eintrag kann unterschiedliche Ursachen haben, zum Beispiel nicht bezahlte Rechnungen oder Probleme bei der Rückzahlung alter Kredite. Ein guter Tipp: Fordern Sie einmal im Jahr kostenlos Ihre Schufa-Selbstauskunft an und prüfen Sie sie rechtzeitig.
Selbst ohne negative Einträge können viele laufende Ratenkredite zu Rückfragen führen, da diese ebenfalls in der Schufa eingetragen sind.
Grund 3: Falsche Immobilie
Manchmal ist die Immobilie der Grund für eine Ablehnung. Die Art oder Lage kann entscheidend sein. Ein Beispiel sind Ferienimmobilien, die als Kapitalanlage gedacht sind. Viele Banken finanzieren solche Objekte nicht.
Auch Fertighäuser können zu Schwierigkeiten führen, wenn Banken mit bestimmten Anbietern nicht zusammenarbeiten. Abhängig von der Bank werden daher Fertighäuser mancher Anbieter nicht finanziert.
Grund 4: Zu hoher Finanzierungsbedarf
Banken begrenzen ihr Risiko, indem sie die Darlehenshöhe in Relation zum Immobilienwert betrachten. Dieses Verhältnis wird Beleihungsauslauf genannt. Jede Bank legt ihre eigenen Beleihungsgrenzen fest. Wer diese überschreitet, hat schlechte Karten. Wer Eigenkapital einbringt, verbessert dieses Verhältnis und senkt oft auch die Zinsen.
Grund 5: Wahl der falschen Bank
Es ist entscheidend, an welche Bank sich angehende Käufer oder Bauherren wenden. Viele Ablehnungen lassen sich vermeiden, wenn Antragsteller und ihre Berater vorher prüfen, bei welchen Banken eine Finanzierung realistisch ist.
Ihr Weg zur Finanzierungszusage
Gehen Sie bei der Baufinanzierung kein Risiko ein. Wird eine Anfrage abgelehnt, kostet das nicht nur Zeit, sondern kann auch der Schufa gemeldet werden. Dadurch wird eine Zusage bei anderen Banken noch schwieriger.
Vertrauen Sie auf unsere unabhängige Finanzierungsberatung. Unsere Spezialisten entwickeln mit Ihnen gemeinsam ein passgenaues Finanzierungskonzept. Anschließend vergleichen wir für Sie die Konditionen vieler Banken, damit Sie günstige Zinsen erhalten. Gleichzeitig prüfen wir, bei welchen Banken Sie gute Chancen auf eine Zusage haben. Auf Wunsch stellen wir Ihnen auch eine Bestätigung der Finanzierbarkeit aus, die Ihnen bei Verkäufern oder Fertighausanbietern helfen kann.
Unser Service ist für Sie kostenlos und unverbindlich. Ob und mit wem Sie finanzieren, entscheiden Sie selbst. Fordern Sie jetzt Ihr individuelles Finanzierungskonzept an. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage!